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Zwei Heimaten in einer Ausstellung

Die Malerin Ludmilla Hirsch stellt Bilder in der Dorper Kirche aus

Solingen. (FM). Nicht jeder Künstler kann zwei Staaten seine Heimat nennen. Aus dem Gefühl in zwei ganz unterschiedlichen Weltgegenden verwurzelt zu sein, hat die Solinger Malerin Ludmilla Hirsch einen ganz eigenen Malstil entwickelt. Seit dem 8. Januar werden Bilder der Deutschrussin in der Dorper Kirche ausgestellt.

Die 1955 in Sibirien geboren Künstlerin lebt seit 1998 in Deutschland und ist in ihrem Leben von zwei ganz unterschiedlichen Kulturen beeinflusst worden.
Entsprechend trägt die am Sonntag eröffnete Ausstellung den Titel »Zwei Heimaten in meinem Herzen«. Zur Eröffnung gab es am 8. Januar neben den Bildern auch Klaviermusik sowie literarische Texte, die von der Autorengruppe »Prosablüten« vorgetragen wurden.
Insgesamt 22 Werke werden in der evangelischen Kirche bis zum 4. Februar ausgestellt. Im Zeitraum zwischen 2007 und 2016 entstanden, handelt es sich um Öl-, Acryl- sowie Aquarellbilder.
Zum Malen ist die Solingerin eher zufällig gekommen. Am Anfang stand ein Gutschein für einen Malkurs bei der Kölner Künstlerin Claudia Franzen.
»Es war schon in Sibirien mein Wunsch zu malen, doch in Deutschland habe ich mich erst darum gekümmert«, so Hirsch. Zu einer ersten Ausstellung kam es 2013.
In ihren Bildern nimmt sie vielfach Naturmotive auf und malt Wälder, Pferde, Wiesen, Vögel und sogar Heuhaufen.

Bilder von Russland und dem Bergischen Land

Viele Darstellungen können im Bergischen Land ebenso angesiedelt sein, wie in den Weiten Russlands. »Wenn ich beide Heimaten vergleiche, dann stelle ich fest, dass sie beide sehr schön sind«, sagt Ludmilla Hirsch. Die Ausstellung »Zwei Heimaten im meinem Herzen« ist noch bis zum 4. Februar kostenlos in der Dorper Kirche zu sehen. Geöffnet ist montags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 14.30 bis 17 Uhr sowie sonntags nach den Gottesdiensten.

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