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Rat beschließt Kastrationspflicht für freilaufende Katzen

Solingen. Ordnungsgeld bis zu 1.000 Euro bei Missachtung

Einstimmig hat der Stadtrat jetzt beschlossen, dass freilaufende Katzen im Stadtgebiet registriert, gechipt und kastriert sein müssen.

Mit dieser Maßnahme soll die wachsende Zahl in der Stadt »wild« lebender Katzen möglichst wieder verkleinert werden. Auch die Freigänger von Katzenbesitzern trügen dazu  bei, dass sich die Population vergrößere. Damit gingen auch die Verbreitung von unter Umständen auch für Menschen ansteckenden Krankheiten einher, heißt es.

Eine solche Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen habe es nach Angaben der Stadtverwaltung im bergischen Städtedreieck bisher noch nicht gegeben, weitere Städte würden sich anschließen. Unter anderem in Düsseldorf existiert eine solche Regelung bereits..

Im Jahr 2014 hatte es schon einmal einen Vorstoß zur Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht gegeben, der aber an rechtlichen Bedenken gescheitert war.

Die nun beschlossene »Katzenschutzverordnung« droht Haltern von Katzen, die außerhalb von privaten Grundstücken frei laufen und die nicht gechipt und kastriert bzw. sterilisiert sind, ein Ordnungsgeld bis zu 1.000 Euro an. Könne der Besitzer nicht festgestellt werden, darf die Stadt die Tiere unfruchtbar machen lassen.

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