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Zwei Messerattacken in Baumberg

Baumberg. Die dunkle Jahreszeit spült offenbar auch wieder dunkle Gestalten an die Oberfläche. Gleich zwei Messerattacken in Verbindung mit Raubüberfällen hielten die Monheimer am Wochenende in Atem.

In der Nacht zum Sonntag, kam es in Baumberg zu zwei versuchten Raubüberfällen, bei denen die Opfer mit Messern bedroht wurden.

Gegen 3 Uhr begegneten ein 50-Jähriger Monheimer und seine 38-jährige Begleiterin auf dem Holzweg zwei unbekannten Männern. Nach einer Bemerkung des 50-Jährigen wurde dieser unvermittelt durch einen dieser Männer ins Gesicht geschlagen. Als sich die 38-Jährige vor ihren Begleiter stellte, wurde durch einen der Männer, unter Vorhalt eines Messers, die Herausgabe von Geld gefordert. Als die 38-Jährige daraufhin laut um Hilfe rief, flüchteten die beiden Männer ohne Beute.

Nur anderthalb Stunden später kam es auf der Hegelstraße zu einem ähnlichen Vorfall. Als eine 38-jährige Monheimerin ihr Fahrrad vor der Haustür abstellte, näherten sich ihr zwei Männer. Beide hielten ein Messer in den Händen und forderten mehrfach die Herausgabe von Geld. Als die Geschädigte laut schrie, flohen die beiden Täter ohne Beute über die Geschwister-Scholl-Straße in Richtung Holzweg.

Täterbeschreibung auf dem Holzweg: Erster Täter: ca. 17 bis 20 Jahre, ca. 175 cm groß, akzentfreies Deutsch, bekleidet mit dunkler Jacke und schwarzem Kapuzenpullover, hielt das Messer vor Zweiter Täter: auch ca. 17 bis 20 Jahre, ca. 175 cm, bekleidet mit dunkler Jacke und weißem Pullover mit Kapuze

Täterbeschreibung auf der Hegelstraße: Beide mitteleuropäisches Erscheinungsbild, beide ca. 165 bis 170 cm groß, beide ca. 18 bis 20 Jahre, beide schwarze Mützen, einer einen dunklen Schal, der andere einen schwarz/weiß karierten Schal, beide schwarze Handschuhe, der Gesprächsführer sprach akzentfreies Deutsch. Handelt es sich um ein und dieselben Täter? »Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe sowie der ähnlichen Personenbeschreibungen ist es wahrscheinlich«, meldet die Polizei. 

Bei beiden Überfällen wurde niemand verletzt. Die jeweils sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zur Ergreifung der Täter. Die Polizei bittet daher um sachdienliche Hinweise. Diese nimmt die Polizei in Monheim jederzeit unter der Rufnummer 02104/982-6350 entgegen.

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Die Reiter und das liebe (Feder-)Vieh

Monheim am Rhein. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben wurden in der Roten Liste NRW als gefährdete Vogelarten eingestuft. Dieser Entwicklung will der NABU mit seiner Aktion ein positives Zeichen entgegensetzen. Ziel ist es, die Akzeptanz für Schwalben und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Schwalben engagieren und sie (je nach Art) an ihren Häusern oder beispielsweise in ihren Ställen oder landwirtschaftlichen Betrieben dulden, werden vom NABU mit der Plakette »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet.Frank Gennes, NABU-Stadtbeauftragter für Monheim am Rhein, erklärt: »Vor allem geht es darum, die Tiere zu dulden oder sogar durch künstliche Nisthilfen anzulocken.  Mehlschwalben nisten in unseren Breitengraden unterm Dach. Rauchschwalben fliegen sogar in Gebäude hinein. Es sind beides Kulturfolger. Sie passen sich den Menschen in den Städten an.« Weil die Quartiere für die Tiere knapp werden, sterben sie langsam aus. Nistmaterial fehlt, um das Nest zu gestalten. »In unserer Gesellschaft sind viele Flächen versiegelt, man findet kaum Baumaterial. Zudem gibt es immer weniger Insekten, die auch noch durch Pestizide verseucht sind. Der RSV versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem man  die Vögel bei sich nisten lässt. Die Pferde werden so von den vielen Bremsen verschont und gegen die Verschmutzung baut die Jugendabteilung des Vereins Kotbrettchen«, so Frank Gennes. Den Antrag, um als »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet zu werden, kann man beim zuständigen NABU-Stadtbeauftragten stellen. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch…

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