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Wasserbüffel legen A3 lahm

Es war kein wirrer Traum und auch keine Nachwirkung des Wochenendes: Am Montagmorgen trabte tatsächlich eine Herde Wasserbüffel über die A3 zwischen dem  Leverkusener Kreuz und dem Dreieck Langenfeld. Die Gruppe war nach Polizeiangaben in der Nacht von einem Privatgelände ausgebüchst. Erst nach Stunden gelang es einer Tierärztin die Tiere zu betäuben. Mithilfe eines Feurwehrkrans wurden die Ausflügler von der Fahrbahn geschafft. Da die Besitzer nicht erreichbar waren, wurden die Ausreißer zunächst zu einem anderen Landwirt gebracht. Die A3 musste für die Rettungsaktion für Stunden teils voll gesperrt werden.

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Die Reiter und das liebe (Feder-)Vieh

Monheim am Rhein. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben wurden in der Roten Liste NRW als gefährdete Vogelarten eingestuft. Dieser Entwicklung will der NABU mit seiner Aktion ein positives Zeichen entgegensetzen. Ziel ist es, die Akzeptanz für Schwalben und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Schwalben engagieren und sie (je nach Art) an ihren Häusern oder beispielsweise in ihren Ställen oder landwirtschaftlichen Betrieben dulden, werden vom NABU mit der Plakette »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet.Frank Gennes, NABU-Stadtbeauftragter für Monheim am Rhein, erklärt: »Vor allem geht es darum, die Tiere zu dulden oder sogar durch künstliche Nisthilfen anzulocken.  Mehlschwalben nisten in unseren Breitengraden unterm Dach. Rauchschwalben fliegen sogar in Gebäude hinein. Es sind beides Kulturfolger. Sie passen sich den Menschen in den Städten an.« Weil die Quartiere für die Tiere knapp werden, sterben sie langsam aus. Nistmaterial fehlt, um das Nest zu gestalten. »In unserer Gesellschaft sind viele Flächen versiegelt, man findet kaum Baumaterial. Zudem gibt es immer weniger Insekten, die auch noch durch Pestizide verseucht sind. Der RSV versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem man  die Vögel bei sich nisten lässt. Die Pferde werden so von den vielen Bremsen verschont und gegen die Verschmutzung baut die Jugendabteilung des Vereins Kotbrettchen«, so Frank Gennes. Den Antrag, um als »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet zu werden, kann man beim zuständigen NABU-Stadtbeauftragten stellen. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch…

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