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Was verraten uns die Gräber?

Baumberg. Mario Becker zeigt am 20. Oktober in Haus Bürgel die wichtigsten Grabfunde der Römerzeit und erläutert die Bestattungssitten Roms.

»Gräber sprechen, wo die Geschichte schweigt…« – so lautet ein altes, italienisches Sprichwort. Die Archäologie deckt auf, was lange verborgen blieb und so wird Mario Becker in seinem Vortrag Antworten auf viele Fragen zur Alltagskultur der Menschen zwischen dem 1. und 4. Jh. nach Christus geben. Wie viel Informationen geben die römischen Grabinschriften preis, die in den Gräberfeldern von Köln oder Krefeld/Gellep gefunden und untersucht wurden? Was kann dank moderner Archäologie über die religiöse Ausrichtung der Grabinhaber gesagt werden? Mario Becker erläutert bildreich die bedeutendsten Grabfunde der Römerzeit und macht bekannt mit Spezialbereichen wie die Epigraphik oder den Inhalten römischer Testamente.

Beginn des Vortrags ist um 15 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 4 Euro. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter 02173-9518930 oder hausbuergel@monheim.de.

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So macht Umwelterziehung richtig Spaß

Monheim am Rhein. Petrus hat es gut gemeint, mit den rund 90 Kindern und deren Eltern, die sich am 16. April bei bestem Wetter zusammengefunden hatten, um die Umgebung rund um die Kita Max und Moritz an der Oranienburger Straße von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien.Umweltschutz beginnt zu HauseZu der Aktion aufgerufen hatte eine Elterninitiative. Wobei, eigentlich ging das Ganze von dem fast vierjährigen Lennard aus. Mit seiner Familie besuchte er kürzlich den Aquazoo in Düsseldorf. Hier fiel dem Jugen vor allem das ausgestellte Skelett eines Pottwals auf. Dort, wo man eigentlich den Magen des Tieres sehen sollte, befand sich jetzt ein schwerer Klumpen Plastikmüll.»Die Installation soll auf die Gefahr von Plastikmüll im Meer für Wale aufmerksam machen. Sie hat bei meinem Sohn großen Eindruck hinterlassen«, erzählt Lennards Mutter Lea.Noch Wochen nach dem Besuch habe der Junge viele Fragen gestellt und wollte den Walen und anderen Tieren, die durch den Plastikmüll im Meer bedroht sind, helfen.»Zunächst hatten wir überlegt, im Urlaub am Strand Müll aufzusammeln«, erzählt Lennards Mutter weiter. Dann aber habe man sich gedacht »Warum bis zum Urlaub warten, wenn man auch vor der eigenen Türe anfangen kann?!«Die Idee für eine Eltern-Kind-Müllsammelaktion war geboren. Untersützung bekamen Lennard und seine Mama von der Abfallberatung der Stadt Monheim und der Kita Max und Moritz.Mit Greifern, Sicherheitshandschuhen, Müllsäcken und Warnwesten ging es am 16. April also los. Die Kinder waren mit Freude und Eifer bei der Sache. Schnell wurden sie auch fündig – drei prallgefüllte Müllsäcke, ein Staubsauger und sogar ein Kinderautositz kamen am Ende zusammen. Für jedes Kind gab es eine persönliche Müllexperten-Medaille und einen Schokoladen-Lutscher als Belohnung, bevor alle gemeinsam auf den Spielplatz gingen und dort ein Picknick veranstalteten.»Müllsammeln macht Spaß! Das müssen wir nochmal machen!«, freut sich Lennard. Seine Mutter ergänzt: »Das positive Feedback der Kinder und Eltern ist ein Ansporn, die Aktion in absehbarer Zeit zu wiederholen!«Petrus hat es gut gemeint, mit den rund 90 Kindern und deren Eltern, die sich am 16. April bei bestem Wetter zusammengefunden hatten, um die Umgebung rund um die Kita Max und Moritz an der Oranienburger Straße von achtlos weggeworfenem Unrat zu…

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