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Monheims Panoramaradweg bald in der Mache?

Monheim am Rhein. Monheim bietet sich von jeher als Ziel für Radtouristen an. Die Lage am Rhein, die schöne Altstadt, das Fehlen anstrengender Steigungen – all das könnte noch aufgewertet werden durch einen Panoramaradweg.

Dieser Meinung sind offenbar auch viele Bürgerinnen und Bürger der Gänselieselstadt. Zumindest geht das aus den Beiträgen auf der städtischen Beteiligungsplattform »Mitteilen« hervor. Angeregt wird unter anderem, einen solchen Radweg an bereits vorhandene Radwege wie die »Bergische Balkantrasse« anzubinden, Rastplätze an besonders schönen Punkten einzurichten oder auch Teile der Trasse mit Sonnenkollektoren zu versehen, um daraus Solarenergie zu gewinnen.
Sobald ein Quorum von 50 Unterstützenden erreicht ist, setzt man sich mit Möglichkeiten der Realisierbarkeit eines solchen Vorschlags auseinander.  In diesem Fall wurde das Quorum erreicht. Die Stadtverwaltung befürwortet die Idee, die Bahntrasse als Radweg zu nutzen. Es habe sogar bereits im Vorfeld erste Überlegungen in diese Richtung gegeben, heißt es.

Unternehmen per Rad erreichbar

Konkret handelt es sich um einen Streckenabschnitt von 2,5 Kilometern von der Brücke Schleiderweg an der Einmündung zur Opladener Straße bis hinter das Bayer-Gelände. Auf diese Weise wären zum Beispiel die dort ansässigen Unternehmen bequem mit dem Rad erreichbar. Auch für Ausflügler stünde damit ein attraktiver neuer Radweg zur Verfügung.

Entwidmung wird geprüft

Im Moment lassen die Bahnen der Stadt Monheim ein Entwidmungsverfahren für die Trasse durchführen. Im Anschluss müsste die Trasse dann noch als Verkehrsweg umgewidmet werden, damit sie tatsächlich für den Radverkehr genutzt werden kann. »Wir sind hier also gemeinsamen auf einem guten Weg«, freuen sich Annika Patz und Olivia Konieczny, die beiden städtischen Koordinatorinnen für Bürgerschaftsbeteiligung. »Jetzt sind weitere Ideen der Monheimerinnen und Monheimer gefragt, wie sie sich einen solchen Panoramaradweg vorstellen würden.«

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