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Nach rund 70 Minuten war es wirklich ein Derby

In der Hinrunde trennten sich die Stadtrivalen 1:1: Nun gab‘s das nächste Remis zwischen 1. FCM und den Sportfreunden

Monheim am Rhein. Am Wochenende war wieder Derby-Zeit. Im Rheinstadion standen sich der 1. FC Monheim und die Sportfreunde Baumberg gegenüber.

Bei bestem Derby-Wetter feuern Monheimer wie Baumberger Fans ihre Mannschaften am Samstag lautstark an. Was sie geboten bekommen, ist zunächst recht zäh.
Baumberg scheint nach etwa einer Viertelstunde immer mehr ins Spiel zu kommen. Die Gäste drängen nach vorn, doch die Monheimer Abwehr macht ihren Job gut. Nach einem Foul, stehen die Baumberger in vielversprechender Freistoßposition, doch der Schuss von Benjamin Schütz geht in die Mauer. Auch wenn die Gäste momentan die bessere Mannschaft sind, Spannung will nicht so recht aufkommen. Immer wieder tauchen sie im gegnerischen Strafraum auf, was Zählbares kommt dabei allerdings nicht rum. Monheims Lewis Biade bietet zwischendurch dann mal etwas fürs Auge, als er Messi-like durchs Mittelfeld tänzelt. Sein Schuss geht jedoch am Tor vorbei. Die Baumberger kombinieren sich immer wieder nach vorne. Doch vor allem an Robin Kreis ist kein Vorbeikommen. Auch machen sie es sich oft genug selbst schwer. Anstatt aus guter Position einfach mal draufzuhalten, wollen sie den Ball scheinbar ins Tor tragen.

Plötzlich ist es ein anderes Spiel

Rund 20 Minuten vor Schluss drehen die Monheimer auf. Wenn was geht, dann vor allem durch die Mitte. Doch wo die Baumberger oft zu lange warten, schließt der FC zu hektisch ab. Der Ball will nicht rein.
Dann geht auf einmal alles ganz schnell. 86. Minute: Baumberg leitet einen Konter ein. Schnell geht es nach vorne. Robin Hömig denkt diesmal nicht zu lange nach, hält drauf und Tor.
Die Baumberger spielen nun auf Zeit.
Doch Monheim mobilisiert die letzten Kräfte: Schneller Angriff, Schuss, der Ball knallt an die Latte, in der Mitte steht Lewis Biade gut und köpft den Ball in die Maschen, 1:1. Und als die Gäste-Fans noch nicht wissen, wie ihnen geschieht, ist der Monheimer Block im Freudentaumel.
Die gelbe Karte, die Biade fürs Ausziehen seines Trikots sah, nimmt er wohl gerne in Kauf.

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Die Welt zu Gast im Sojus 7

Monheim am Rhein. Am 21. Juli startet um 19 Uhr das zweite Weltmusikfestival im Sojus 7 an der Kapellenstraße 38. »Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein buntes Programm bieten können mit vielen musikalischen Elementen« berichtet Mitorganisatorin Martina Pophal. Hauptact und Ideengeber für das Festival sind Etienne Eben und seine Band. Außer dem Lead-Sänger, der gleichzeitig Gitarrist ist, gehören ein Schlagzeuger, ein Bassist, ein Percussionist und zwei Backgroundsängerinnen dazu. Der Stil der Band enthält Elemente des Pop-Rock, Afro-Rock, Soul, Roots, Poetry Slam, Rap, Funk, Makossa, Salsa, Balladen etc. In einem Wort ließe es sich am besten unter Worldmusic zusammenfassen. Die Songtexte von Eteinne Eben und Band sind auf Französisch, Englisch, Deutsch und Bulu, einer Lokalsprache aus Südkamerun. Musikalische Unterstützung erhalten sie am Samstag von befreundeten Bands wie der Friendly Fire Crew: Reggae, Dancehall und Afrobeat servieren die Kölner mit rockigem und poppigem Flavour.Ebenfalls mit von der Partie ist das French Blue Quartett mit Sara England am Mikrofon. Die All Star Jazzband aus Düsseldorf, ausgezeichnet mit der Goldenen Jazzpalme, spielt Nummer-1-Hits aus den 20er, 30er und 40er Jahren – eine Zeitreise zu den Wurzeln der modernen Musik.Senjam aus Solingen muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Reggae und Afrobeat sind die Haupt-Musikstile der Multikultiband. Der Eintritt kostet sieben Euro. Weitere Infos: www.facebook.com/sojus7, www.facebook.com/Etienne.Eben Am 21. Juli startet um 19 Uhr das zweite Weltmusikfestival im Sojus 7 an der Kapellenstraße 38. »Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein buntes Programm bieten können mit vielen musikalischen Elementen« berichtet Mitorganisatorin Martina…

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