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Martina Pophal: Mit der Kraft der Kunst

Die Monheimerin Martina Pophal hilft Kindern in Uganda

Monheim am Rhein. Viele Monheimer kennen Martina Pophal als »Doll Eck«-Moderatorin an Altweiber. Dass die Sessionseröffnung und ihr bemerkenswertes Engagement in Uganda in diesem Jahr zusammenfallen, ist aber eher ein Zufall.

Zimmer leben und dennoch ein fröhliches Lied zur Begrüßung der Monheimer Projektleiterin für »networker for humanity e.V.« singen: Das ist einer der vielen Momente, die Martina Pophal wohl auf ewig mit ihrer Reise nach Kampala/Uganda verbinden wird.  »Man muss ein Kinder-Center wie dieses hier schon mit eigenen Augen gesehen haben. Es sind nicht nur einige, sondern so viele Kinder, die hier ohne Eltern aufwachsen, nichts zu essen haben und eine Perspektive brauchen«, sagt sie. 

Mehr als nur Zuschauer

Eine solche Perspektive möchten Martina Pophal und Musiker Dino Irie den Kindern aus den Slums von Kampala mithilfe des African Artists Jam Festivals bieten, das die Kids nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Künstler mit einbindet und weltweit auf die Situation aufmerksam macht.  

»Es ist unsere Vision, nicht nur afrikanische Musiker zu unterstützen und den kulturellen Austausch verschiedener Nationen zu fördern, sondern auch den Kindern in Uganda Zukunftsaussichten zu geben. Bei unseren Aufenthalten vor Ort in Uganda bilden wir Netzwerke mit Künstlern, veranstalten Workshops und Festivals und halten Ausschau nach Möglichkeiten, einen Ort für unsere African Artist Jam Acadamy zu finden, so dass es möglich sein wird, den Straßenkindern einen Ort zur Entwicklung zu bieten. Wir sind der Meinung, dass Musik, Sport und Kunst die traumatischen Erlebnisse, die diese Kinder zweifelsohne alle haben, jedenfalls für einen Moment vergessen lässt. Sie können ihre Talente entdecken und sich eventuell sogar im Team ausprobieren«, sagt sie.

Das Festival soll auf die Situation der Straßenkinder aufmerksam machen. Die Überschüsse der Veranstaltung sollen in diesem Jahr an das Straßen-Kinder-Center (UVC UGANDA) www.facebook.com/uvc.uganda  gespendet werden. ..

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Die Reiter und das liebe (Feder-)Vieh

Monheim am Rhein. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben wurden in der Roten Liste NRW als gefährdete Vogelarten eingestuft. Dieser Entwicklung will der NABU mit seiner Aktion ein positives Zeichen entgegensetzen. Ziel ist es, die Akzeptanz für Schwalben und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Schwalben engagieren und sie (je nach Art) an ihren Häusern oder beispielsweise in ihren Ställen oder landwirtschaftlichen Betrieben dulden, werden vom NABU mit der Plakette »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet.Frank Gennes, NABU-Stadtbeauftragter für Monheim am Rhein, erklärt: »Vor allem geht es darum, die Tiere zu dulden oder sogar durch künstliche Nisthilfen anzulocken.  Mehlschwalben nisten in unseren Breitengraden unterm Dach. Rauchschwalben fliegen sogar in Gebäude hinein. Es sind beides Kulturfolger. Sie passen sich den Menschen in den Städten an.« Weil die Quartiere für die Tiere knapp werden, sterben sie langsam aus. Nistmaterial fehlt, um das Nest zu gestalten. »In unserer Gesellschaft sind viele Flächen versiegelt, man findet kaum Baumaterial. Zudem gibt es immer weniger Insekten, die auch noch durch Pestizide verseucht sind. Der RSV versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem man  die Vögel bei sich nisten lässt. Die Pferde werden so von den vielen Bremsen verschont und gegen die Verschmutzung baut die Jugendabteilung des Vereins Kotbrettchen«, so Frank Gennes. Den Antrag, um als »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet zu werden, kann man beim zuständigen NABU-Stadtbeauftragten stellen. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch…

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