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Monheim: Kultur und Bildung im Quadrat

Theater, Kunst, Musik und Handwerk im November und Dezember

Monheim am Rhein. Mit der neunten Ausgabe des Kultur- und Bildungskalenders geht das Jahr im November und Dezember kreativ, musikalisch und gewohnt abwechslungsreich zu Ende.

Alle zwei Monate bündelt der Kalender die wichtigsten Informationen für alle Altersklassen aus den vielen einzelnen Programmheften, Flyern und Plakaten von den Monheimer Kulturwerken, Sojus 7, Bibliothek, VHS, Ulla-Hahn-Haus, Kunst- und Musikschule und Kulturverwaltung. Lediglich bereits im Vorfeld ausgebuchte Veranstaltungen werden nicht mehr aufgelistet. Auch die frisch gedruckte Ausgabe ist prall gefüllt. 

Akustische Gitarrenklänge sind am 18. November vom NylonStringOrchestra im Saal der Musik- und Kunstschule zu hören.

Am 24. November werden im Rahmen einer Gala die Preise für das erste Monheimer Handyfilm-Festival im Sojus 7 verliehen. Fans von Comedy und Kabarett werden bei den Veranstaltungen der Monheimer Kulturwerke fündig und Theaterbegeisterte sollten sich den 1. Dezember vormerken: An diesem Tag ist das Rheinische Landestheater Neuss mit Friedrich von Dürrenmatts »Die Physiker« zu Gast in der Aula am Berliner Ring. 

Die Kunstschule organisiert an zwei Wochenenden im Dezember wieder verschiedene kostenlose Schnupperangebote. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können das Haus und die Dozenten kennenlernen um bunte Kunstwerke zu gestalten. Und mit dem traditionellen Turmblasen an Heiligabend klingt am Schelmenturm der letzte kulturelle Jahreshöhepunkt aus. 

Der Kalender:

Der Kalender steht unter www.monheim.de im Bereich »Kultur und Bildung« als Download zur Verfügung und liegt auch in gedruckter Form zum Stöbern, Mitnehmen und Weitertragen aus. 

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Die Reiter und das liebe (Feder-)Vieh

Monheim am Rhein. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben wurden in der Roten Liste NRW als gefährdete Vogelarten eingestuft. Dieser Entwicklung will der NABU mit seiner Aktion ein positives Zeichen entgegensetzen. Ziel ist es, die Akzeptanz für Schwalben und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Schwalben engagieren und sie (je nach Art) an ihren Häusern oder beispielsweise in ihren Ställen oder landwirtschaftlichen Betrieben dulden, werden vom NABU mit der Plakette »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet.Frank Gennes, NABU-Stadtbeauftragter für Monheim am Rhein, erklärt: »Vor allem geht es darum, die Tiere zu dulden oder sogar durch künstliche Nisthilfen anzulocken.  Mehlschwalben nisten in unseren Breitengraden unterm Dach. Rauchschwalben fliegen sogar in Gebäude hinein. Es sind beides Kulturfolger. Sie passen sich den Menschen in den Städten an.« Weil die Quartiere für die Tiere knapp werden, sterben sie langsam aus. Nistmaterial fehlt, um das Nest zu gestalten. »In unserer Gesellschaft sind viele Flächen versiegelt, man findet kaum Baumaterial. Zudem gibt es immer weniger Insekten, die auch noch durch Pestizide verseucht sind. Der RSV versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem man  die Vögel bei sich nisten lässt. Die Pferde werden so von den vielen Bremsen verschont und gegen die Verschmutzung baut die Jugendabteilung des Vereins Kotbrettchen«, so Frank Gennes. Den Antrag, um als »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet zu werden, kann man beim zuständigen NABU-Stadtbeauftragten stellen. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch…

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