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Die besondere Konzertreihe startet

Die »Saitenklänge« sind ein ganz spezielles Erfolgsmodell aus Monheim

Monheim am Rhein. Es gibt viele Konzertreihen, aber nur ganz wenige können für sich in Anspruch nehmen, dass Herzblut und Attraktivität zu gleichen Teilen die einzelnen Veranstaltungen ausmachen. Die »Saitenklänge« sind eine solche Reihe. Bis September werden die Konzerte diverser Singer/Songwriter die Monheimer Fans erfreuen. Am 12. April geht‘s los.

»Angefangen hat alles im Jahr 2010 als mich eine Kölner Agentur kontaktiert hat, ob ich Interesse hätte als Musiker eine neue Reihe mit lokalen Songwritern zu präsentieren«, berichtet Marc Schönberger vom veranstaltenden Verein »Klangweiten e.V.« Und liefert den Grund für sein Engagement in der Gänselieselstadt auch gleich mit: »Da ich in Monheim am Rhein groß geworden bin und mir die Stadt sehr ans Herz gewachsen ist, meine Familie und viele meiner Freunde in Monheim am Rhein leben, entschied ich mich dafür, die Agentur aus Köln zu unterstützen.« Der Anfang der Saitenklänge war gemacht. Die ersten erfolgreichen Konzerte folgten. Doch dabei sollte es nicht bleiben, wie Schönberger berichtet: »2012 kamen dann die Altstadtwirte auf mich zu, ob ich nicht Lust hätte die komplette Planung und Durchführung mit einem kleinen Team selbst zu übernehmen, da die Wirte sich einen Ansprechpartner vor Ort wünschten. Daher gründeten wir den Verein Klangweiten.« Durch Schönbergs Kontakte in die Musikbranche wurden ab sofort neben nationalen Künstlern auch namhafte internationale Singer/Songwriter gebucht. Den Monheimern gefiel‘s und die Zuschauerzahlen entwickelten sich. 2015 kam Ingo Firneburg-Wölk dazu und übernahm das Print- und Online Marketing. »In diesem kleinen Team, zu dem auch Manfred Schönberger gehört, arbeiten wir jetzt schon drei Jahre erfolgreich zusammen und konnten unsere kleine aber feine Singer/Songwriter Reihe Jahr für Jahr weiterentwickeln. Mit Schloss Eulenbroich bei Rösrath haben wir einen zweiten Standort für die Saitenklänge gefunden, der in diesem Jahr das dritte Mal bespielt wird«, sagt Marc Schönberger.

Jan Röttger im Pfannenhof

Am 12. April startet nun die 2018er Ausgabe der Saitenklänge mit einem Auftritt von Jan Röttger im Pfannenhof. Sein Ziel ist es, Musik zu machen, die so klingt, als würde Ray Charles Sex Pistols-Songs interpretieren. Nicht ganz so utopisch, denn in seinen Liedern ist trotz der musikalischen Sozialisation durch Brit-Pop auch ein wenig Soul. Aus dieser macht der Wuppertaler keine Mördergrube, wenn er über Depressionen, sein abgebrochenes Studium und eigene optische Makel spricht. Doch Jan Röttger posaunt mit rotzig rauer Stimme nicht nur sein Leid in den Äther, sondern er singt auch von dem Selbstbewusstsein, das aus tragischen Erlebnissen entstehen kann.
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei

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Die Welt zu Gast im Sojus 7

Monheim am Rhein. Am 21. Juli startet um 19 Uhr das zweite Weltmusikfestival im Sojus 7 an der Kapellenstraße 38. »Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein buntes Programm bieten können mit vielen musikalischen Elementen« berichtet Mitorganisatorin Martina Pophal. Hauptact und Ideengeber für das Festival sind Etienne Eben und seine Band. Außer dem Lead-Sänger, der gleichzeitig Gitarrist ist, gehören ein Schlagzeuger, ein Bassist, ein Percussionist und zwei Backgroundsängerinnen dazu. Der Stil der Band enthält Elemente des Pop-Rock, Afro-Rock, Soul, Roots, Poetry Slam, Rap, Funk, Makossa, Salsa, Balladen etc. In einem Wort ließe es sich am besten unter Worldmusic zusammenfassen. Die Songtexte von Eteinne Eben und Band sind auf Französisch, Englisch, Deutsch und Bulu, einer Lokalsprache aus Südkamerun. Musikalische Unterstützung erhalten sie am Samstag von befreundeten Bands wie der Friendly Fire Crew: Reggae, Dancehall und Afrobeat servieren die Kölner mit rockigem und poppigem Flavour.Ebenfalls mit von der Partie ist das French Blue Quartett mit Sara England am Mikrofon. Die All Star Jazzband aus Düsseldorf, ausgezeichnet mit der Goldenen Jazzpalme, spielt Nummer-1-Hits aus den 20er, 30er und 40er Jahren – eine Zeitreise zu den Wurzeln der modernen Musik.Senjam aus Solingen muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Reggae und Afrobeat sind die Haupt-Musikstile der Multikultiband. Der Eintritt kostet sieben Euro. Weitere Infos: www.facebook.com/sojus7, www.facebook.com/Etienne.Eben Am 21. Juli startet um 19 Uhr das zweite Weltmusikfestival im Sojus 7 an der Kapellenstraße 38. »Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein buntes Programm bieten können mit vielen musikalischen Elementen« berichtet Mitorganisatorin Martina…

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