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Alpine Töne zum Karnevalsauftakt

Monheim am Rhein. Zum Auftakt der Monheimer Karnevalssession empfängt die städtische Musikschule eine Marching Band aus der Partnerstadt Wiener Neustadt.

Am kommenden Wochenende hat die Band als Teil der Stadtmusik Wiener Neustadt Auftritte in der Gaststätte Spielmann und gemeinsam mit dem Jugendblasorchester bei der Proklamation des Prinzenpaars der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft.

Die Stadtmusik ist ein Blasorchester aus Profis und Amateuren der Partnerstadt, die in der großen Besetzung vor allem traditionelle Blasmusik und Märsche aus Österreich spielen. Die Marching Band als Teil der Besetzung spielt überwiegend New-Orleans-Jazz. Am Freitag, 16. November, 19 Uhr, spielen die Wiener Neustädter einen kurzen Auftritt in der Gaststätte Spielmann, Turmstraße 21. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag, 17. November, spielt die Marching Band bei der Proklamation des Prinzenpaars der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft ab 19 Uhr in der Aula am Berliner Ring – gemeinsam mit dem Jugendblasorchester der Musikschule. „Es lag nahe, die traditionelle Stadtmusik mit der Karnevalstradition hier im Rheinland zu verbinden“, so Organisator Thomas Sieger von der Musikschule. 

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Die Reiter und das liebe (Feder-)Vieh

Monheim am Rhein. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben wurden in der Roten Liste NRW als gefährdete Vogelarten eingestuft. Dieser Entwicklung will der NABU mit seiner Aktion ein positives Zeichen entgegensetzen. Ziel ist es, die Akzeptanz für Schwalben und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Schwalben engagieren und sie (je nach Art) an ihren Häusern oder beispielsweise in ihren Ställen oder landwirtschaftlichen Betrieben dulden, werden vom NABU mit der Plakette »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet.Frank Gennes, NABU-Stadtbeauftragter für Monheim am Rhein, erklärt: »Vor allem geht es darum, die Tiere zu dulden oder sogar durch künstliche Nisthilfen anzulocken.  Mehlschwalben nisten in unseren Breitengraden unterm Dach. Rauchschwalben fliegen sogar in Gebäude hinein. Es sind beides Kulturfolger. Sie passen sich den Menschen in den Städten an.« Weil die Quartiere für die Tiere knapp werden, sterben sie langsam aus. Nistmaterial fehlt, um das Nest zu gestalten. »In unserer Gesellschaft sind viele Flächen versiegelt, man findet kaum Baumaterial. Zudem gibt es immer weniger Insekten, die auch noch durch Pestizide verseucht sind. Der RSV versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem man  die Vögel bei sich nisten lässt. Die Pferde werden so von den vielen Bremsen verschont und gegen die Verschmutzung baut die Jugendabteilung des Vereins Kotbrettchen«, so Frank Gennes. Den Antrag, um als »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet zu werden, kann man beim zuständigen NABU-Stadtbeauftragten stellen. Der Monheimer Reitverein RSV hat nicht nur ein Herz für Huftiere, sondern auch für gefiederte Freunde. Als erstes »Schwalbenfreundliches Haus« wurden Vereinsheim und Stallungen nun  vom NABU ausgezeichnet. Hintergrund:  Sowohl Mehl- als auch…

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