»Bitte melden Sie sich!«

Kreis Mettmann. Mit einem weiteren Schreiben hat sich der anonyme Zeuge des am 29. September des vergangenen Jahres in Hilden beobachteten Sexualverbrechens an das Opfer der Tat gewendet. In einem sehr persönlich verfassten Brief brachte der Schreiber sehr glaubhaft seine große Scham und Reue bezüglich seines bisherigen Verhaltens und seiner Mutlosigkeit zum Ausdruck. Gleichzeitig schildert er aber auch weitere Einzelheiten zum Tatgeschehen, die den kriminalpolizeilichen Ermittlern in dieser Form bisher unbekannt waren und belegen, wie wichtig der direkte Kontakt zu diesem Zeugen wäre. Sowohl die Polizei und als auch das junge Opfer fordern den anonymen Hinweisgeber deshalb eindringlich auf, sich namentlich bei der Polizei zu melden und bei der Aufklärung der schwerwiegenden Straftaten aus Langenfeld und Hilden aktiv zu helfen. »Nur auf diesem Weg«, so die junge Frau, »kann ich die Entschuldigungen des Hinweisgebers ernst nehmen, seiner geschilderten Reue und Scham glauben.« Wie wichtig die Mitwirkung des Zeugen sind, bestätigen neue Ermittlungsansätze, die sich aus dem letzten Schreiben ergeben. Auch Kriminalhauptkommissar Frank Pick, Chef-Ermittler der »EK HiLa«, wendet sich deshalb auf diesem Weg an den unbekannten Zeugen mit der Bitte und Aufforderung: »Melden Sie sich namentlich, helfen Sie uns, befreien Sie sich von ihrem Schuldgefühl!« Mit einem weiteren Schreiben hat sich der anonyme Zeuge des am 29. September des vergangenen Jahres in Hilden beobachteten Sexualverbrechens an das Opfer der Tat gewendet. In einem sehr persönlich verfassten Brief brachte der Schreiber sehr glaubhaft…

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