Hauptstraße – am Puls der Zeit

Langenfeld. (NM). Ein wenig wehmütig kann man schon werden, wenn man die historischen Fotos von Langenfelds Hauptstraße anschaut: Japanische Kirchbäume säumen die mit Kopfsteinpflaster um 1910 frisch sanierte Allee, hübsche mit Stuck verzierte Stadthäuser wechseln sich mit den noch verbliebenen Fachwerkhäuschen ab. Und die Straßenbahn haucht dem ländlichen Idyll erste städtische Funken ein. Bis 1955 fuhr sie auf der Hauptstraße. Auch das übrige Straßenbild änderte sich in den 50er Jahren: Die Kirchbäume und auch die letzten Fachwerkhäuser mussten für den Bau neuer Geschäfts- und Wohnblöcke weichen. Lebhafte Bautätigkeiten hat die ehemals zentrale Ost-West-Achse, die das Bergische Land mit dem Hitdorfer Hafen verband, seither erlebt. Der Verkehr auf der Hauptstraße und Konzepte zu seiner Beruhigung beschäftigte die Langenfelder dabei immer wieder: Tempo 40, Tempo 20. Fußgängerzone ja oder nein? Anfang des neuen Jahrtausends dann letztlich der gelungene Ausbau des zentralen Straßenabschnitts zur Flaniermeile. Und neu gepflanzte Platanen erinnern plötzlich wieder an vergangene Zeiten... Zeiten, in denen die Straße mit der früher hier ansässigen Posthalterei, nicht nur Schönes gesehen hat: Die Nationalsozialisten nannten sie in den 1930er-Jahren kurzerhand in Adolf-Hitler-Straße um und zerstörten in der Reichspogromnacht die auf Höhe von Hausnummer 101 gelegene Langenfelder Synagoge (heute läge ihr Standort gegenüber der Einmündung der Wilhemstraße). Nur wenige erinnern sich heute noch daran. Längst ist die Hauptstraße wieder ein Ort zum gemütlichen Shoppen, Schlemmen, Feiern und Verweilen geworden.(NM). Ein wenig wehmütig kann man schon werden, wenn man die historischen Fotos von Langenfelds Hauptstraße anschaut: Japanische Kirchbäume säumen die mit Kopfsteinpflaster um 1910 frisch sanierte Allee, hübsche mit Stuck verzierte Stadthäuser…

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Hippe Beats im Zeichen der Nächstenliebe

Langenfeld. (dp). Es wird die dritte und letzte Aufführung von »Bartimäus« sein, die in Langenfeld zu sehen ist: Am kommenden Sonntag, 1. März, laden drei Kinder- und Jugendchöre in die Erlöserkirche, wo sie das moderne Kindermusical darbieten. Das Stück wurde bereits bei den katholischen Gemeinden von St. Josef und Christus-König und St. Paulus (Foto) auf die Beine gestellt und erntete viel Applaus. Die Geschichte handelt von dem fußballbegeisterten Bartimäus, der allmählich erblindet und so auf wahre Freundschaft angewiesen ist. Eines Tages kommt ein ganz besonderer Wanderer in seine Stadt und sein Leben verändert sich durch einen wunderbaren Augenblick... Das Musical basiert auf einer biblischen Geschichte und spannt den Bogen zu aktuellen Themen. Es soll zum Nachdenken anregen über Freundschaft, Respekt, Zivilcourage und Nächstenliebe. Die Musik ist jung und modern. So sind Balladen und Rocksongs, aber auch Dance- und HipHop-Lieder zu hören. Die Solisten werden am Sonntag wieder aus den Reihen der Gastgeber kommen, somit von Chorleiterin Esther Kim aufgestellt. Die Vorstellung kostet keinen Eintritt, eine freiwillige Spende für die Kinder- und Jugendchorarbeit wird erbeten. (dp). Es wird die dritte und letzte Aufführung von »Bartimäus« sein, die in Langenfeld zu sehen ist: Am kommenden Sonntag, 1. März, laden drei Kinder- und Jugendchöre in die Erlöserkirche, wo sie das moderne Kindermusical darbieten. Das Stück wurde…

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