jste/dp

Tanz zwischen Muscheln und Fischen

WFB'ler feierten Frühjahrsdisco mit Nordseeküsten-Flair

Langenfeld. /Südkreis (jste/dp). »An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand, sind die Fische im Wasser und selten an Land«, lautet der wohl bekannteste Refrain des Gesangsduos Klaus & Klaus. Zwar nicht wirklich, aber immerhin unter dem Motto »An der Nordseeküste«, feierte der Förderverein der WFB Langenfeld auch seine Frühjahrsdisco. Als plattdeutscher Strand diente dabei die Richrather Schützenhalle.

Organisiert wird das regelmäßige Tanzevent seit einigen Jahren von Sabine Kaumanns aus Hilden. »Das Motto und die Dekoration beschäftigen mich schon einige Monate vorher«, sagt die Planerin, die stets bemüht ist, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Dieses Jahr hatte sie Leuchttürme gebastelt und zahlreiche Fische ausgeschnitten, die zusammen mit Fangnetzen, Muscheln und kleinen blauen Schiffen samt Knabbereien die Tischdekoration bildeten. »Letztere sind zum Essen, die Muscheln zum Mitnehmen«, so die Beisitzerin des Fördervereins, der vollständig »Freunde und Förderer der Werkstatt für Behinderte Langenfeld e.V.« heißt.

Auch hatte Sabine Kaumanns wieder Helferinnen und Helfer aus Familie und Freundeskreis gewinnen können, die ihre fleißig unter die Arme griffen und beispielsweise für eine passende Wanddekoration sorgten.

Beim Ausschenken des Nachmittagskaffees half auch Dr. Theo Fleckenstein. »Die Gäste kommen aus dem ganzen Südkreis, für den die Langenfelder Werkstätten und damit auch der Förderverein zuständig sind«, erklärte der stellvertretende Vorsitzende aus Hilden während seines Dienstes.

Um das Wichtigste bei einer Tanzveranstaltung – um die Musik – kümmerten sich Hans Hennecke und dessen Sohn Hartmut an ihren Keyboards. Dabei gaben die Musiker viele Mottolieder wie »Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern« und »Zwei Gitarren am Meer« zum Besten, spielten aber auch Stücke wie ein Samba-Medley und den »Holzmichl«.

Es dauerte nicht lange, bis sich eine Polonaise durch den Saal schlängelte. »Mir gefällt das Tanzleben«, sagte ein erfreuter Achim Weingarten, Bewohner der Lebenshilfe-Außenwohngruppe an der Monheimer Turmstraße. »Wenn ich Zeit habe, bin ich immer dabei.«

Auch Joachim Klatt aus dem Lebenshilfe-Apartmenthaus an der Langenfelder Talstraße zeigte sich begeistert: » Ich finde die Tanzveranstaltungen sehr abwechslungsreich und ich genieße vor allem, dass es immer neue Themen gibt.«

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.