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Stadt setzt auf mehr Tourismus

Langenfeld. Bei einer Anhörung im Rathaus konnten Bürger zu geplanten Baumaßnahmen wie dem Ausbau der Wasserskianlage und dem Wohnungsbau an der Martinstraße/Steinrausch Fragen stellen.

Dass Langenfeld attraktiv ist, wissen seine Bürger seit 70 Jahren. Inzwischen spricht sich dies aber auch weit über die Stadtgrenzen hinweg herum. Das in touristischer Hinsicht vielleicht größte Pfund ist die überregional bekannte Wasserskianlage, zu der kürzlich auch noch die stehende Surfwelle gekommen ist. In den in der vergangenen Woche zur Diskussion vorgelegten Flächennutzungs- und Bebauungsplänen konnte man unter anderem erkennen, wie das touristische Angebot ausgebaut werden soll. Entstehen könnten eine weitere Wasserskianlage, ein Parkplatz, ein Indoor-Bereich, ein Hotel, Ferienhäuser sowie eine Erweiterung des Campingplatzes für Touristen, die das ganze Wochenende über - oder noch länger - so viel Zeit wie möglich auf dem Wasser verbringen wollen.


Eine Nacht im Stelzenhaus oder im Hausboot?

 

Am Seeufer in der Nähe des Campingplatzes könnten zusätzlich Stelzenhäuser entstehen, die ins Wasser ragen. Noch ein bisschen attraktiver wäre ein Entwurf, der stattdessen Hausboote vorsieht.  Der Hinweis eines Bürgers, dass die Bauten auf dem ehemaligen Gelände einer Mülldeponie liegt wurde zur Kenntnis genommen, etwaige Umweltbelastung durch die Bauarbeiten sollen vorab geprüft werden.
Im Martinsviertel geht es um innerstädtische Verdichtung mit öffentlich gefördertem Wohnraum. Die Planung ist wieder zurückgekehrt zur ursprünglichen Bebauungsgröße mit drei Häusern inmitten des denkmalgeschützten Ensembles. Die Sorgen der Anwohner drehten sich vor allem um Parkplätze, Fragen des Denkmalschutzes und der innerstädtischen Wärmeregulation bei heißen Sommern.

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