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Radfahren für die Forschung

Langenfeld. Beim Stadtradeln werden wichtige Erkenntnisse gesammelt

Wer mitmacht, hilft bei der Erstellung neuer thematischer Karten und kann auf Mängel bei den Radwegen aufmerksam machen.

Langenfeld (uho). Erfolgreiche und gute Aktionen sollte man wiederholen und so findet auch in diesem Jahr in Langenfeld der Wettbewerb des Stadtradelns statt.
Vom 19. Mai bis zum 8. Juni sind alle Radlerinnen und Radler der Stadt aufgeru-fen, ihre Kilometer auf zwei Rädern zu sammeln, online zu erfassen oder bei der Stadtverwaltung zu melden.
In Teams von minimal zwei Personen kann man nach Anmeldung unter www.stadtradeln.de/langenfeld teilnehmen und für ein Mehr an Radverkehrsförderung und umweltfreundliche Mobilität einstehen. Der Klimaschutz-Manager der Stadt Langenfeld, Ronald Faller, hofft auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer und blickt hoffnungsvoll zurück: »Im letzten Jahr haben etwa 500 Personen über 100.000 Kilometer gesammelt und sind damit umgerechnet zweieinhalb Mal um die Erde gefahren.«

Routen werden aufgezeichnet und anonym ausgewertet

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Wege mit der Smartphone-App aufzeichnen, können ab diesem Jahr helfen, im Namen der Forschung wertvolle Informationen für die Radverkehrsplanung zu liefern. Im Forschungsprojekt MO-VEBIS werden Wissenschaftler der TU Dresden mit anonymisierten Datensätzen versorgt, aus denen wiederum thematische Karten entstehen.
Diese stellen unter anderem die tatsächliche Häufigkeit der Radwegenutzung oder die Wartezeiten an Kreuzungspunkten dar. »Abgesehen davon kann im dreiwöchigen Zeitraum der Mängelmelder RADar! genutzt werden, um konkret und zeitnah auf Problemstellen hinzuweisen,« so Faller.
Attraktiv beginnt das Stadtradeln in diesem Jahr am 19. Mai mit einer Sternfahrt nach Mettmann. Erstmals nehmen alle Kommunen aus dem Kreis am Stadtradeln teil, sodass ein großes Treffen aller Radlerinnen und Radler möglich ist.
Das Fahrerfeld trifft sich in Langenfeld um 10:45 Uhr auf dem Stadthallenvorplatz und sammelt unterwegs Radlerinnen und Radler aus Hilden und Erkrath ein.
Ankunft auf dem Platz »Am Königshof« in Mettmann ist um 13:30 Uhr. Dort wird es einen musikalischen Empfang geben und die Möglichkeit, sich mit Getränken und Speisen zu versorgen. Die Teilnahme erfordert keine Anmeldung oder Gebühr und ist offen für jedermann.

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A59 zwischen Monheim und Leverkusen gesperrt

Monheim am Rhein. Ab Donnerstag, 16. August (20 Uhr), bis Montag, 20. August (5 Uhr), ist die A59 zwischen den Autobahnkreuzen Monheim-Süd und Leverkusen-West in Fahrtrichtung Leverkusen vollgesperrt. In diesem Zeitraum wird die derzeit gesperrte Brücke der Ausfahrt nach Leverkusen abgebrochen. Dazu muss aus Sicherheitsgründen der Verkehr unterbrochen werden. Eine Umleitung ab dem Autobahnkreuz Monheim-Süd über die A542 und die A3 ist ausgeschildert. Weitere Einschränkungen:-Die Anschlussstelle Rheindorf ist in Fahrtrichtung Leverkusen gesperrt. Auf- und Abfahrt sind dort nicht möglich. In Fahrtrichtung Düsseldorf gibt es keine Einschränkungen.-Ab der Rheinallee ist im genannten Zeitraum die Zufahrt auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf ebenfalls gesperrt. Die Auffahrt auf die A1 in beide Fahrtrichtungen bleibt geöffnet. Dies gilt nicht am am Sonntag, 19. August von 11 bis 17 Uhr: Wegen einer Veranstaltung im Leverkusener Neulandpark ist dann die Rheinallee gesperrt, sodass in diesem Zeitraum keine Zufahrt von dort aus auf die A1 oder A59 möglich ist.-Die Verbindungen von der A1 aus beiden Richtungen kommend auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf bleibt uneingeschränkt nutzbar.Weitere Informationen: www.a-bei-lev.nrw.deAb Donnerstag, 16. August (20 Uhr), bis Montag, 20. August (5 Uhr), ist die A59 zwischen den Autobahnkreuzen Monheim-Süd und Leverkusen-West in Fahrtrichtung Leverkusen vollgesperrt. In diesem Zeitraum wird die derzeit gesperrte Brücke der Ausfahrt…

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Flexibel sollte man sein

Monheim am Rhein. In Monheim und Langenfeld ist die Arbeitslosenquote im Juli im Vergleich zu Juni um 2,6 Prozent gestiegen. Das gibt die Agentur für Arbeit bekannt.»Das Ende des Schuljahres und der betrieblichen Ausbildungen bewirkten Zuwächse bei den jüngeren Arbeitslosen. Nicht alle Jugendlichen konnten direkt von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Offensichtlich werden inzwischen aber mehr Jugendliche nach der Ausbildung in den Betrieben übernommen oder finden nahtlos eine passende Stelle«, erläutert Wolfgang Mai, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Mettmann. Der obligatorische Anstieg zum Vormonat sei so gering wie in den letzten Jahren nicht mehr gewesen. Vergleichen mit den Zahlen aus Juli 2017 sei die Jugendarbeitslosigkeit stärker gesunken, als die gesamte Arbeitslosigkeit, sagt Mai.Wo gibt es freie Plätze?»Die Chancen, noch eine Ausbildungsstelle zu finden, steigen mit der Bereitschaft, eine Ausbildung in einer Nachbarstadt oder abseits der zehn beliebtesten Berufe (Kaufmann/-frau Büromanagement, Verkäufer/in, Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kfz.mechatroniker, Medizinische/r Fachangestellte/r, Automobilkaufmann/-frau, Industriemechaniker/in, Fachinformatiker/in, Verwaltungsfachangest.-Kommunalverwalt.) zu absolvieren«, so Mai. Die Agentur für Arbeit bietet sowohl Jugendlichen, die auf der Suche nacheinem Ausbildungsplatz sind wie auch Unternehmen, die ausbilden möchten, zahlreiche Hilfestellungen. Kontaktadressen - Jugendliche können unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0800 / 4 5555 00 oder unter www.arbeitsagentur.de/beratungswunsch bei der Agentur für Arbeit einen Beratungstermin vereinbaren. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich im Berufsinformationszentrum (BiZ) sowie im Internet unter www.planet-beruf.de zu informieren.- Unternehmen, die ein Gespräch wünschen oder Ausbildungsstellen mitteilen möchten,erreichen den Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des jobcenters ME-aktiv über die gebührenfreie Rufnummer 0800 / 4 5555 20. Weiterführende Informationen gibt es auch im Internet auf www.arbeitsagentur.deIn Monheim und Langenfeld ist die Arbeitslosenquote im Juli im Vergleich zu Juni um 2,6 Prozent gestiegen. Das gibt die Agentur für Arbeit bekannt.»Das Ende des Schuljahres und der betrieblichen Ausbildungen bewirkten Zuwächse bei den jüngeren…

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