ots/vobu

Nur Rost hielt bulgarischen Kleinlaster zusammen

Langenfeld. Der Rahmen des Transits war mehrfach durchgerostet und nur notdürftig geflickt.

Am Dienstag, 10. Juli, kontrollierten die LKW-Spezialisten des Verkehrsdiensts der Kreispolizei, im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Siemensstraße in Langenfeld einen 29-jährigen Bulgaren, der mit seinem Kleinlastwagen zuvor auf dem Winkelsweg unterwegs war.

Bei dem kontrollierten Ford Transit handelte es um ein äußerlich zunächst unscheinbares Fahrzeug, doch ein kurzer Blick unter das Fahrzeug "ließ nichts Gutes" erahnen, so die Polizei in ihrer Mitteilung.

15 festgestellte Mängel

Bei einer nahe gelegenen Prüfstelle der DEKRA ergab eine genauen und vor Gericht verwertbare Untersuchung durch einen amtlichen Prüfer dann 15 festgestellte Mängel und die Gesamtwertung "verkehrsunsicher".

In diesem Fall war Grund der Beanstandung allein der absolut desolate Zustand des Fahrzeugrahmens. Die tragende Rahmenkonstruktion des Transits war an diversen Stellen durchgerostet und nur notdürftig geflickt worden. Die festgestellten Reparaturmaßnahmen waren aber fast ausnahmslos unsachgemäß und dienten wohl eher "der Optik" und einer Vertuschung des tatsächlichen Zustands, so die Polizei

Die Kennzeichen und Fahrzeugpapiere wurden sichergestellt. Der 29-jährige Kraftfahrer, welcher gleichzeitig auch Halter des Transporters ist, musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 280,- Euro entrichten, da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte. Die Weiterfahrt des verkehrsunsicheren Fahrzeugs wurde untersagt und damit noch an Ort und Stelle beendet.

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