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Minderjährige wählen den Bundestag

Politik-Aktion: Kopernikus-Schüler simulieren die bevorstehende Stimmabgabe

Langenfeld. (dp). Drei Tage vor der echten Wahl absolvieren die Neunt- und Zehntklässler der Kopernikus-­Realschule einen besonderen Urnengang. Grund ist die erneute Teilnahme an der sogenannten »Juniorwahl«. Die wird veranstaltet, um die Minderjährigen auf das Wahlprozedere in den kommenden Jahren vorzubereiten.

Eine Teilnahme an der Juniorwahl führe zu einer deutlich höheren Bereitschaft von jungen Erstwählern, in Zukunft an realen politischen Wahlen teilzunehmen, heißt es von Schulpressesprecherin Gaby­ Schneider-Ophoff. Bereits zur Landtagswahl hatten die Kopernikus-Schüler vorab gewählt. »Das Ergebnis im Frühjahr ähnelte der späteren offiziellen Abstimmung in erstaunlicher Weise«, so Schneider-Ophoff. Auch die Jugendlichen wählten die Landesregierung ab.

Schirmherr der Juniorwahl ist Bundestagspräsident Norbert Lammert. Gefördert wird sie unter anderem durch das Europäische Parlament und die Bundeszentrale für politische Bildung. Rund 3.500 Schulen in ganz Deutschland nehmen an der diesjährigen Aktion teil.

 

 

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