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Langenfelder Schüler gewinnen Forschungspreis

Langenfeld. Jugendliche für Ihren Forschergeist belohnen – das ist der Gedanke hinter »Schüler experimentieren.«

Zu den Gewinnern des Wettbewerbs, die im Essener »Haus der Technik« vorgestellt und ausgezeichnet wurden, zählen Miriam Knott (12), Johanna Heidkamp (12) und Louis Wagner (13) vom Konrad-Adenauer-Gymnasium. Die drei Jungforscher untersuchten die Speicherkapazität ausgewählter Acker,- Wald und Gartenböden und erhielten den dritten Preis im Fachbereich Chemie. Ihre Forschungsfrage lautete: Inwiefern verbessert die Zugabe von Pflanzenkohle die Speicherkapazität von Böden bezogen auf Wasser und Nitrat?
Mathias Richter, Staatssekretär aus dem Ministerium für Schule und Bildung, sagt, weshalb er »Schüler experimentieren« für ein gelungenes Format hält: »Der Wettbewerb ist eine großartige Ergänzung der Arbeit in unseren Schulen. Die entdeckende Form des Lernens, wie sie dieser Wettbewerb bietet, ist auch im Schulalltag wichtig, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern. Darum bin ich sehr froh, dass so viele Kinder mitmachen und dabei spannende Sachen entdecken. Dieses Engagement und dieser Forschergeist wirken sich auch positiv auf den Unterricht aus.«
»Schüler experimentieren« ist die Sparte für jüngere Schülerinnen und Schüler des Wettbewerbs »Jugend forscht«. In der Altersgruppe von 9 bis 14 Jahren haben 72 Schülerinnen und Schüler insgesamt 41 Arbeiten eingereicht. Die jungen Wissenschaftler traten in den Kategorien Mathematik/Informatik, Chemie, Technik, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaft, Biologie und Physik gegeneinander an.
Eine Jury aus Lehrern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern bewertete die Arbeiten. Neben den Schülern aus NRW nahmen auch zwei Gruppen von deutschen Schulen aus Spanien teil.

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Kanu-Jugend auf Wildwasser-Fahrt durch Frankreichs Süden

Langenfeld. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio in Norditalien. Aber dort war das Wetter für die Jahreszeit zu gut. Folge: zu wenig Wasser in den Flüssen, keine Chance auf einen gelungenen Paddelurlaub.  Nach kurzer Suche stand mit der Ardèche ein richtiges Traumziel für Kanuten fest. Weiterer Vorteil: Auf dem Fluss im Süden Frankreichs herrschen im Frühjahr hervorragende Wasserstände und trotzdem bereits traumhaftes Wetter. Zwölf Stunden nach der Abfahrt in Langenfeld konnten sich die 21 Teilnehmer der Kanu-Freizeit davon selbst überzeugen. Südfrankreich steht häufig synonym für Jetset, Reichtum, und Glamour. Auf das Luxusleben haben die Langenfelder Kanuten verzichtet. Stattdessen wurde gemeinsam gekocht, die Mahlzeiten im Aufenthaltszelt zu sich genommen. Geschlafen haben die Jugendlichen zusammen im großen Gemeinschaftszelt, die Betreuer hingegen hatten immerhin den relativen Luxus von halbwegs festen Wänden und Decken um sich herum – in Wohnwagen und -mobil.   Im Gegensatz zum Sommer geht es zu Ostern auf der noch sehr beschaulich zu. Die großen Touristenströme haben noch nicht eingesetzt, und auf den Fluss, der jetzt noch wesentlich mehr Wasser führt, wagen sich nur Wildwasserpaddler mit entsprechender Ausrüstung. So konnten sich die Neulinge unter den Kanuten an den neuralgischen Stellen wie »Charlemagne« oder »Hackmesser« beweisen. Den Erfahreneren unter ihnen kam hier die Aufgabe zu, Mensch und Material zu bergen, wenn etwas mal nicht so klappte. Neben den Paddeltouren auf der Ardèche und angrenzenden Flüssen gab es auch einen Wandertag als Ausgleich.  Klares Highlight war aber die Befahrung der berühmten Ardèche -Schlucht. 32 KM durch die Ardèche-Schlucht Auf der Strecke von 32 Kilometern Länge ging es unter anderem unter der atemberaubenden »Pont d‘Arc« hindurch, einer natürlichen Steinbogenbrücke..Wie bei Asterix und Obelix markiert das traditionelle gemeinsame Abschlussessen markierte das Ende des Abenteuers. Doch im Sommer wartet schon das nächste Abenteuer auf die Gruppe. Dann geht es nach Österreich. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio…

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