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Langenfelder Sänger in der Carnegie Hall

Langenfeld. Das »Stabat Mater«, das der Chor St. Josef mit dem Chor der Erlöserkirche 2016 aufgeführt hatte, hat in New York Aufsehen erregt. Gemeinsam mit Sängern aus aller Welt dürfen sie es nun in der berühmten Konzerthalle singen.

Als im April 2018 die Einladung aus New York kam, im Januar 2019 bei einem Konzert in der Carnegie Hall mitzuwirken, hätten die Mitglieder des Kirchenchores an St. Josef zunächst an einen Scherz. geglaubt, sagt Hanni Jakobs, Vorsitzende des Chors.
»Nach Internetrecherchen und einigen Telefonaten mit der Konzertagentur in New York war dann aber klar, es ist real«, sagt sie. Dann sei alles recht schnell gegangen. Man habe eine Hörprobe eingesandt und nach deren positiver Begutachtung in New York sei dann die endgültige Einladung gekommen, beim Eröffnungskonzert der 2019er-Konzertreihe  in der weltberühmten New Yorker Konzerthalle mitzuwirken.

 

Chor fliegt über den großen Teich

Zusammen mit dem Chor der Erlöserkirche hatte der Kirchenchor an St. Josef im März 2016 das »Stabat Mater« des walisischen Komponisten Sir Karl Jenkins aufgeführt. Genau dieses bereits damals viel gelobte Stück wird der Chor nun am 21. Januar in der Anwesenheit des Komponisten in New York aufführen.
Dabei sind die Langenfelder natürlich nicht alleine. Sie gehören dann zu  rund 300 Chorsängern aus aller Welt, die gemeinsam  unter Leitung des Dirigenten Jonathan Griffith das »Stabat Mater« zur Aufführung bringen werden.


»Das wird sicherlich ein unglaubliches Erlebnis für alle Mitwirkenden«, sagt Jakobs. Trotz der hohen Kosten für jeden Teilnehmer  von rund 2.000 Euro hätten sich Chormitglieder aus St. Josef und der Erlöserkirche als ökumenischer Chor entschlossen, den Weg nach New York auf sich zu nehmen, um an diesem einmaligen Erlebnis teilzuhaben, sagt Jakobs.
Zurzeit wird die Reise organisiert und natürlich müsse das Werk dann durch Proben wieder aufgefrischt werden.


»An den beiden Tagen vor der Aufführung in New York wird dort noch intensiv mit allen teilnehmenden Chorsängern geprobt; nach dem Konzert folgt dann noch ein Essen mit allen Teilnehmern und dem Komponisten und es ist Gelegenheit, sich mit anderen Chorsängern aus aller Welt auszutauschen.
Wir freuen uns sehr und sind dankbar dafür, dass es in unserer Stadt, auch dank finanzieller Unterstützung möglich ist, solch große Konzertwerke in einer Qualität aufzuführen, dass man selbst über den ‚großen Teich‘ aufmerksam wird.«, freut sich die Chor-Vorsitzende.

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