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Langenfelder Autorin liest aus ihrem neuen Buch

Langenfeld. (dp). Lange hat sie nach einem Verlag gesucht, der ihren zweiten Roman veröffentlicht. Seit September ist er nun erhältlich. In ihrem frisch gedruckten Werk »Irgendwann ist anders« beschäftigt sich Jane Oswald mit dem Thema Organspende.

Eine der Protagonistinnen ist Lilie, die an einem schweren angeborenen Herzfehler leidet. Dieses Schicksal teilt sie mit der Autorin, die irgendwann ein Spenderherz brauchen wird. So wird der Leser mit ganz speziellen Fragen konfrontiert: »Wie schafft man es, mit einer lebensbedrohenden Krankheit umzugehen? Welche Gedanken macht sich ein potenzieller Organempfänger über die Transplantation? Wie argumentieren Menschen, wenn sie sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen?

Wie ein roter Faden zieht sich auch das Thema ­Liebe durch den Roman: Jane Oswald beschreibt eine Liebesbeziehung der etwas anderen Art und erzählt Geschichten von den vielen Facetten der Liebe und Freundschaft, die in zwischenmenschlichen Beziehungen möglich sind – Herzensangelegenheiten auf mehreren Ebenen.

Einen ersten Einblick in ­»Irgendwann ist anders« erhalten Interessierte am kommenden Dienstag, 14. November, in Haus Arndt. Die Autorin lädt hier im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Das Grüne Sofa« zur Lesung ein. Los geht es an der Solinger Straße 2 um 19.30 Uhr.

 

 

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Kanu-Jugend auf Wildwasser-Fahrt durch Frankreichs Süden

Langenfeld. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio in Norditalien. Aber dort war das Wetter für die Jahreszeit zu gut. Folge: zu wenig Wasser in den Flüssen, keine Chance auf einen gelungenen Paddelurlaub.  Nach kurzer Suche stand mit der Ardèche ein richtiges Traumziel für Kanuten fest. Weiterer Vorteil: Auf dem Fluss im Süden Frankreichs herrschen im Frühjahr hervorragende Wasserstände und trotzdem bereits traumhaftes Wetter. Zwölf Stunden nach der Abfahrt in Langenfeld konnten sich die 21 Teilnehmer der Kanu-Freizeit davon selbst überzeugen. Südfrankreich steht häufig synonym für Jetset, Reichtum, und Glamour. Auf das Luxusleben haben die Langenfelder Kanuten verzichtet. Stattdessen wurde gemeinsam gekocht, die Mahlzeiten im Aufenthaltszelt zu sich genommen. Geschlafen haben die Jugendlichen zusammen im großen Gemeinschaftszelt, die Betreuer hingegen hatten immerhin den relativen Luxus von halbwegs festen Wänden und Decken um sich herum – in Wohnwagen und -mobil.   Im Gegensatz zum Sommer geht es zu Ostern auf der noch sehr beschaulich zu. Die großen Touristenströme haben noch nicht eingesetzt, und auf den Fluss, der jetzt noch wesentlich mehr Wasser führt, wagen sich nur Wildwasserpaddler mit entsprechender Ausrüstung. So konnten sich die Neulinge unter den Kanuten an den neuralgischen Stellen wie »Charlemagne« oder »Hackmesser« beweisen. Den Erfahreneren unter ihnen kam hier die Aufgabe zu, Mensch und Material zu bergen, wenn etwas mal nicht so klappte. Neben den Paddeltouren auf der Ardèche und angrenzenden Flüssen gab es auch einen Wandertag als Ausgleich.  Klares Highlight war aber die Befahrung der berühmten Ardèche -Schlucht. 32 KM durch die Ardèche-Schlucht Auf der Strecke von 32 Kilometern Länge ging es unter anderem unter der atemberaubenden »Pont d‘Arc« hindurch, einer natürlichen Steinbogenbrücke..Wie bei Asterix und Obelix markiert das traditionelle gemeinsame Abschlussessen markierte das Ende des Abenteuers. Doch im Sommer wartet schon das nächste Abenteuer auf die Gruppe. Dann geht es nach Österreich. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio…

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