David Posor

Karneval in Langenfeld: Die Pflichttermine für alle Jecken!

Rathaussturm, Umzüge und After-Zoch-Partys: Diese Veranstaltungen versetzen die Stadt in den nächsten Tagen in einen närrischen Rauschh

Langenfeld. Selbstverständlich sind die drei bunten Paraden durch Innenstadt, Berghausen und Reusrath die Höhepunkte. Aber auch eine Reihe anderer Events bietet Langenfelder Karnevalsfans die Gelegenheit für ein paar zünftige närrische Stunden.

Los geht es am morgigen Donnerstag mit dem traditionellen Rathaussturm. Um kurz vor 11 beginnt auf dem Konrad-Adenauer-Platz das alljährliche Spektakel mit Musik und viel Karnevals-­prominenz. So werden neben dem Prinzenpaar und dem FLK auch das Kinderprinzenpaar Ragnar I. und Gioia I. vor Ort sein, um die Anwesenden auf die heißeste Phase der fünften Jahreszeit einzustimmen. Gegen 11.20 Uhr ist der obligatorische Wettkampf um den Rathausschlüssel geplant, anschließend tanzen die jungen und erwachsenen Gruppen der »Echten Fründe« sowie das Jugendtanzkorps Rheinsternchen. Für die Musik sorgen die Kölner Thomas-Arens-Combo und das 1. Show-Fandaren-­Corps Langenfeld.

Um 19.11 Uhr beginnt im Vereinsheim des SSV Berghausen die alljährliche Altweiber-Party. Die Karte sind bereits ausverkauft.

Karnevalsspaß für
Kids und Jugendliche


Für alle Kids steigt morgen im Kinderhaus eine Karnevals-Party. Alle­­ Sechs- bis 14-Jährigen können einfach vorbeikommen und mitfeiern. Für Snacks sorgen die Gastgeber und der Eintritt in die Partystätte am Winkelsweg 38 ist frei. Ebenso wie im Jugendzentrum an der Fröbelstraße 17. ­Hier öffnet um 12 Uhr das ­Karnevals-Café für Jugendliche ab 13 Jahren.

Richrather Straße
wird zur Karnevalsmeile


Wegen den Bauarbeiten auf der Solinger Straße geht die große Parade am Karnevalssamstag neue Wege. Zumindest eine Teilstrecke lang. Denn von der Bahnstraße aus starten die Wagen und Fußgruppen um 14.11 Uhr diesmal in entgegengesetzte Richtung und biegen an der Taverne Mythos am Kreisverkehr links auf die Richrather Straße ab. Von dort aus geht es in südliche Richtung zur Kreuzung am Rathaus, wo alles seinen gewohnten Lauf nimmt.

»Wir gehen halt linksrum anstatt rechtsrum«, fasst FLK-Chef Helmut Schoos die Änderung für die Veranstalter zusammen. Passend zum Sessionsmotto seien dem FLK nicht nur alle Sorgen, sondern auch der genaue Verlauf der Strecke egal. »Hauptsache, es stehen genug Zuschauer am Weg«, sagt Schoos. Arbeit hätten nur die Behörden mit dem Umschreiben des Sicherheitskonzepts gehabt.

23. Veedelszoch
und 13. Lichterzug


»Laufe schnelle, et jibt Kamelle!« lautet am Sonn­tag das Motto des Veedelszochs durch Berches. Die Parade, bei der besonders viele gesunde Dinge in die Menge fliegen, wird sich ebenfalls um 14.11 Uhr in Gang setzen. »Lichtermeer im Fasteleer!!!« heißt es dann am Abend in der Reusrather Insektensiedlung. Start ist hier um 18.11 Uhr (mehr dazu: KLICK!).

Nach den Zügen
weiterfeiern


Nach den Zügen soll der Spaß nicht vorbei sein. Mehrere Partys stehen den Jecken zur Auswahl. Zum Beispiel geht es am Samstag ab 16.11 Uhr im Schauplatz rund, ab 17 Uhr auch im Carl-­Becker-Saal. Am Sonntag wird auch das SSV-Vereinsheim wieder zur Disco, ebenso das Festzelt auf dem Reusrather Platz. Alle Partys sind weitestgehend ausverkauft.

 

SICHERHEITSKONZEPT AM WOCHENENDE

Die gesamte Strecke des Innenstadt-Zuges inklusive der Bahnstraße wird ab 12 Uhr für den Verkehr tabu sein und mit Sperren versehen. Darüber informierte das Ordnungsamt. Auch über die Querstraßen wird es dann verboten sein, die Bahnstraße zu befahren. »Es kommt kein Fahrzeug mehr in den Bereich des Zugweges hinein«, kündigt Jörg Feistner, Leiter der Polizeiwache, an.

Entlang des Zugwegs besteht außerdem wieder ein absolutes Parkverbot. »Wer dort parkt, muss damit rechnen, abgeschleppt zu werden«, heißt es vom Ordnungsamt. Kann dies nicht rechtzeitig erfolgen, haftet jeder Pkw-Halter selbst für Schäden durch Wurfmaterial. Allen Verkehrsteilnehmern raten die Behörden, die Innenstadt großräumig zu umfahren. Noch besser wäre es aber, Bus und Bahn zu nutzen. »Dann kann man auch beruhigt ein Gläschen trinken«, so Ordnungsamtsleiter Christian Benzrath.

Die gleichen Regeln gelten am Sonntag – angepasst auf die örtlichen Verhältnisse – auch in Berghausen (ab 12 Uhr) und Reusrath (ab 16.30 Uhr).

 

 

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Kanu-Jugend auf Wildwasser-Fahrt durch Frankreichs Süden

Langenfeld. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio in Norditalien. Aber dort war das Wetter für die Jahreszeit zu gut. Folge: zu wenig Wasser in den Flüssen, keine Chance auf einen gelungenen Paddelurlaub.  Nach kurzer Suche stand mit der Ardèche ein richtiges Traumziel für Kanuten fest. Weiterer Vorteil: Auf dem Fluss im Süden Frankreichs herrschen im Frühjahr hervorragende Wasserstände und trotzdem bereits traumhaftes Wetter. Zwölf Stunden nach der Abfahrt in Langenfeld konnten sich die 21 Teilnehmer der Kanu-Freizeit davon selbst überzeugen. Südfrankreich steht häufig synonym für Jetset, Reichtum, und Glamour. Auf das Luxusleben haben die Langenfelder Kanuten verzichtet. Stattdessen wurde gemeinsam gekocht, die Mahlzeiten im Aufenthaltszelt zu sich genommen. Geschlafen haben die Jugendlichen zusammen im großen Gemeinschaftszelt, die Betreuer hingegen hatten immerhin den relativen Luxus von halbwegs festen Wänden und Decken um sich herum – in Wohnwagen und -mobil.   Im Gegensatz zum Sommer geht es zu Ostern auf der noch sehr beschaulich zu. Die großen Touristenströme haben noch nicht eingesetzt, und auf den Fluss, der jetzt noch wesentlich mehr Wasser führt, wagen sich nur Wildwasserpaddler mit entsprechender Ausrüstung. So konnten sich die Neulinge unter den Kanuten an den neuralgischen Stellen wie »Charlemagne« oder »Hackmesser« beweisen. Den Erfahreneren unter ihnen kam hier die Aufgabe zu, Mensch und Material zu bergen, wenn etwas mal nicht so klappte. Neben den Paddeltouren auf der Ardèche und angrenzenden Flüssen gab es auch einen Wandertag als Ausgleich.  Klares Highlight war aber die Befahrung der berühmten Ardèche -Schlucht. 32 KM durch die Ardèche-Schlucht Auf der Strecke von 32 Kilometern Länge ging es unter anderem unter der atemberaubenden »Pont d‘Arc« hindurch, einer natürlichen Steinbogenbrücke..Wie bei Asterix und Obelix markiert das traditionelle gemeinsame Abschlussessen markierte das Ende des Abenteuers. Doch im Sommer wartet schon das nächste Abenteuer auf die Gruppe. Dann geht es nach Österreich. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio…

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