Christian P. Seibel

Eine Flatterulme für den Langenfelder Freizeitpark

Langenfeld. Der Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld e.V. (UVL) hat auch in diesem Jahr wieder einen Baum für das Lokale Agenda 21-Projekt »1.000 Bäume für Langenfeld« gespendet.

Wie im vergangenen Jahr entschied man sich für den Baum des Jahres 2019. Das ist diesmal die Flatterulme (Ulmus laevis). Ihren Namen verdankt sie den buschigen Blüten, die im Wind flattern. Im Gegensatz zu Berg- und Feldulmen ist sie wesentlich resistenter gegen das Ulmensterben durch den Großen und den Kleinen Ulmensplintkäfer, der sie wegen einer anderen Rindenstruktur nicht als Ulme erkennt. Der Baum kann bis zu 200 Jahre alt werden und erreicht eine Höhe von ca. 35 Metern. Trotz ihrer Resistenz gilt die Flatterulme in Nordrhein-Westfalen als stark gefährdet, da ihre natürlichen Lebensräume, wie Feuchtwälder und Flussauen, in den letzten zwei Jahrhunderten stark zurückgingen.

Heimische Bäume


»Wir planen, jedes Jahr einen Baum des Jahres zu spenden und so einen Weg im Langforter Freizeitpark zu einer Allee werden zu lassen«, erklärt UVL-Vorsitzender Peter Speldrich. Und Verena Wagner, städtische Verantwortliche für Klimaschutz / Agenda 21, ergänzt: »Wichtig ist, dass es heimische Bäume sind, deren Blüte auch gut für Insekten ist, wie die Esskastanie im letzten Jahr.« Die Bäume des Jahres werden zusätzlich mit einem Informations-Schild versehen.
Bereits seit 1999 läuft das Projekt »1.000 Bäume für Langenfeld« und 1.000 Bäume wurden inzwischen sogar überschritten. Die Flatterulme trägt schon die Nummer 1.333.

Langfristiges Projekt


Doch das Projekt ist als Fortsetzungsprojekt ausgelegt und wird weiterlaufen, der Name bleibt. »Die Bürger können uns gerne Vorschläge machen, wo noch weitere Bäume im Rahmen des Projektes gepflanzt werden können«, sagt Bürgermeister Frank Schneider und fügt lächelnd hinzu: »Aber natürlich nur im öffentlichen Raum.«

Bei Fragen und Anregungen zum Projekt »1.000 Bäume für Langenfeld« kann man sich an Verena Wagner im Agendabüro wenden. Per Telefon über 02173 794-5310 oder per E-Mail an verena.wagner@langenfeld.de

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