Christian P. Seibel

Ein Herz für Langenfelder Anwohner?

Langenfeld. Der Bau- und Verkehrsausschuss beschäftigt sich am 14. Februar mit den Vorschlägen der Verwaltung zu einer »Neuordnung von Parkraumbewirtschaftung und Bewohnerparken«. Ziel soll sein, Anwohnern mehr Parkmöglichkeiten zu bieten.

Die neue Bebauung am ehemaligen Stadtwerke-Gelände und an der Solinger Straße machen es für Anwohner immer schwieriger, Parkplätze zu finden. Deshalb sollte die Verwaltung einen Plan entwerfen, wie dieses Problem in den Griff zu bekommen ist. Herausgekommen ist ein Vorschlag, der den bestehenden bewirtschafteten Parkraum leicht ausdehnt, die Innenstadt in sieben Parkbezirke aufteilt und Anwohnerparkausweise im gesamten Bereich möglich macht.

AusgeweiteterParkraum


Der bewirtschaftete Parkraum, also der Bereich, in dem entweder ein Parkschein gezogen werden muss oder das Parken mit Parkscheibe erlaubt ist, soll im Norden bis Flora- und Feldstraße, im Osten bis zur Grünstraße, im Süden an der Talstraße bis zur Freiherr-vom-Stein-Straße und im Westen bis zur Karlstraße erweitert werden. Anwohner mit Parkausweis sind von der Parschein- oder scheibenregelung ausgenommen.
 »An welchen Straßen ein Parkschein gezogen werden muss oder das Auslegen der Parkscheibe reicht, muss dann noch entschieden werden«, sagt Heike Schönfelder, Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung, Citymanagement und Liegenschaften.

Gebühr steigt

 

Die Gebühr für die Anwohner-Parkausweise soll von 17 auf 25 Euro pro Jahr steigen. Im Gegenzug entfällt dann der Zwang, an der eigenen Straße parken zu müssen. Dafür kann dann im gesamten Parkbezirk ein Platz gesucht werden. Eine Garantie für einen Stellplatz ist das natürlich auch nicht.
Ausgenommen von der Anwohnerparkregelung wären alle beschrankten Parkplätze und Parkhäuser, Großplätze, sowie die Solinger und die Hauptstraße. Die Straßen Am alten Gaswerk, Köthener Weg und Tillmann-Riemenschneider-Weg  sollen hingegen nur für Anwohner reserviert werden.

Die Kosten für die Einführung des Anwohnerparkens liegen laut Schätzung bei rund 71.000 Euro.
»Das ist alles ein Vorschlag der Verwaltung«, betont Schönfelder. Wenn der Bau- und Verkehrsausschuss zustimmt, muss der Rat in seiner Sitzung am 26. März noch grünes Licht geben.

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