Christian P. Seibel

DRK Langenfeld: Begegnungsstätte ist 50!

Langenfeld. Zum Geburtstag der Begegnungsstätte im Haus an der Jahnstraße gab es einen neuen Namen.

Schinkenröllchen und Käseigel – kulinarisch gab es bei der Geburtstagsfeier der Begegnungsstätte des DRK Langenfeld einen Sprung zurück zu den Anfängen. Seit 50 Jahren steht das DRK-Haus an der Jahnstraße 26 den Besuchern offen. »Das Haus hat viele Geschichten zu erzählen, viele Emotionen gesehen«, blickt Ortsvereins-Vorsitzender Magnus Staehler zurück. In dieser Zeit hat sich viel getan. Die Begegnungsstätte hat sich heute zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt entwickelt.


Angefangen hatte alles 1968. Das DRK-Haus wurde gebaut und endlich hatte der Verein ein festes eigenes Domizil. Die damaligen Vorsitzenden Adolf Koch und Hanne Becker regten mit Bürgermeister Hans Litterscheid die erste regelmäßige Alten-Tagesstätte an. Anfang Januar 1969 war es dann soweit und unter der Leitung von Helene Schiffer wurde die Altenstube eingerichtet, die jeden Donnerstag-Nachmittag rund 40 Senioren anzog. Kaffee, Kuchen, Spiele und Ausflüge lockten über die Jahre immer mehr Menschen an die Jahnstraße.


Am 1. März 1981 wurde dann die »Begegnungsstätte« eröffnet. Das Programm wurde in den kommenden Jahren ausgeweitet. Basteln, Handarbeiten, Kartenspiele, Filmvorführungen, Gymnastik und der beliebte Seniorentanztee gehörten nun dazu.

 

Zeiten ändern sich

 

50 Jahre nach Eröffnung der Altenstube haben sich Senioren verändert. Das merkt man nicht nur an den Begriffen, die früher genutzt wurden. Die (inzwischen vom Land geförderten) acht- bis vierzehntägigen Seniorenreisen hießen damals noch »Altenverschickung«. Kein Vergleich mit der Vitalität heutiger Senioren. »Die Begegnungsstätte ist eine Erfolgsgeschichte«, freut sich DRK-»Urgestein« Kurt Uellendahl, der die Geschichte des Hauses von Anfang an kennt.


Grund genug für das DRK Langenfeld, der Begegnungsstätte einen neuen Namen zu geben. Als »Treffpunkt Lebenslust« will man weg vom Alltäglichen und sich auch für andere Bevölkerungsgruppen öffnen. Ein generationenübergreifendes Haus für alle, das mehr bietet, als Kaffee, Kuchen und Waffeln.



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