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Die Zukunft hat begonnen!

Glasfasernetz der Stadtwerke wächst

Langenfeld. Seit 2013 haben die Stadtwerke Langenfeld neben Trinkwasser, Gas und Strom ein neues Geschäftsfeld dazugewonnen – das Glasfaserinternet.

Zuerst wurden Gewerbekunden im Fuhrkamp an das schnelle Netz genommen. In 2014 und in der ersten Jahreshälfte 2015 wurden die restlichen Gewerbegebiete angeschlossen. Im Frühjahr vergangenen Jahres sind auch die ersten Privatkunden an das Stadtwerke-Netz angeschlossen worden. Der Stadtteil Wiescheid kam zuerst, danach folgte Ende 2014 der Ortsteil Berghausen. »Ab November können wir 75 Prozent des gesamten Langenfelder Stadtgebiets mit unserem schnellen Internet versorgen«, so­ Stadtwerke-Geschäftsführer Kersten Kerl.

Seit Beginn dieses Jahres hat sich einiges in diesem Bereich getan. Zum Beispiel bieten die Stadtwerke jetzt nicht nur Telefon-/Internetverträge, sondern auch Fernsehen über die Glasfaserleitung (IP-TV) an.

Es gibt fünf LFeld.net-Tarife:

  • LFeld.net 25 Mbit/s
  • LFeld.net 50 Mbit/s
  • Lfeld.net 100 Mbit/s
  • LFeld.net 50 Mbit/s + TV
  • Lfeld.net 100 Mbit/s + TV


Die LFeld.net-TV-Tarife verfügen über 300 digitale TV-Programme. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind zudem in HD-Qualität empfangbar. Der Kunde kann für alle privaten Sender in HD-Qualität das HD + Modul sowie die Sky-Pakete bestellen.

Die Stadtwerke schließen zunächst 75 Prozent aller Haushalte über die Vectoring-Technik an. »Damit können höhere Bandbreiten erreicht werden, da der Hauptteil der Leitung aus Glasfaserkabel besteht«, erklärt Kerl. »In den nächsten Jahren werden dann sukzessiv alle Wohngebiete auf direkten Glasfaseranschluss umgestellt und die nicht über die Vectoring-Technik angeschlossenen Wohngebiete werden parallel ausgebaut.«

Vectoring ist ein Verfahren, das zur Erhöhung der Daten­rate eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren geht es darum, die Einschränkungen der Datenraten, die durch Fremd- und Störsignale auf den Kupferleitungen der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) entstehen, zu verringern und zu kompensieren. Das Verfahren soll außerdem die Übertragungsrate der vorhandenen Kupferleitung erhöhen und dadurch die kostenintensive bis ans Haus-Verkabelung ins Glasfaser zunächst ersetzten.

 

 

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