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Concerto Langenfeld: 26-Jähriger leitet Sinfoniekonzert

Langenfeld. (dp). Mit Musik eines spanischen Komponisten entführt das Orchester sein Publikum nach Andalusien. Beim diesjährigen Herbstkonzert am Samstagabend wird auch ein 15-jäh­riges Nachwuchstalent solo zu hören sein.

Mit ihrer rassigen Dynamik repräsentiert die ausgewählte Komposition von Manuel de Fallas das Feuer Spaniens. Entstanden ist der »Tanz des Müllers« aus »Der Dreispitz« im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Zur Aufführung gebracht wird das Stück nun im Schauplatz. Anlass ist das laufende Langenfelder Spanien-Jahr.

Der neue Dirigent

Die ersten Proben für das Konzert haben noch unter der Leitung von Lautaro Mura stattgefunden. Wegen neuer beruflicher Herausforderungen gab er aber bald den Taktstock ab. Seit September hat Felix Koltun die Chef­position inne. Der 26-Jährige ist Pianist und ergänzt seine musikalische Ausbildung derzeit mit einem Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Das Concerto Langenfeld arbeitet seit mehreren Jahren mit jungen Dirigenten der Hochschulen aus Köln oder Düsseldorf zusammen, was die Probenarbeit mit neuen Impulsen bereichern soll.

Junge Solistin


Auf den Vortrag der De-Falla-Komposition folgt ein Solokonzert für Viola und Orchester: »Andante e rondo ungarese« von Carl Maria von Weber. Die Viola wird dabei vom Langenfelder Nachwuchstalent Meike­ Vogt gespielt. Noch vor einem Jahr hat die Bundespreisträgerin von »Jugend musiziert« in den Reihen des Concertos gestanden, jetzt darf sie solo agieren. Zum Abschluss des Abends spielen die Musikerinnen und Musiker Beethovens 1. Sinfonie.

Beginn des Konzertevents im Langenfelder Schauplatz ist um 19.30 Uhr. Kammermusikgruppen der Musikschule Langenfeld gestalten den Anfang. Karten kosten an der Abendkasse 15, ermäßigt 9 Euro.

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