ots/vobu

Bauschutt bis über die Kante - Lkw in Langenfeld gestoppt

Langenfeld. Vollkommen überladen mit schlecht gesicherter Ladung war der Lastwagen auf der Berghauser Straße unterwegs.

Am Dienstagmorgen, 13. Februar, fiel einem Motorradpolizisten gegen 11.30 Uhr ein Lastwagen auf, der auf der auf der Berghauser Straße unterwegs war.

Auf der Ladefläche des Wagens türmte sich grober Bauschutt so hoch über die Ladekante, dass die Gefahr bestand, dass Teile auf die Straße stürzen könnten. Der Polizist hielt daraufhin den Lkw an, an dessen Steuer ein 49-jähriger Solingersaß.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer und Halter des Lkws zwar passendes Material für die Sicherung der Ladung dabei gehabt hätte, die aber weggelassen hatte.

Nachdem damit die Ladung zumindest gesichert war, ging die Fahrt weiter zur nächsten Fahrzeugwaage, wo sich herausstellte, dass der Zwölftonner mit insgesamt 16 Tonnen einiges zuviel auf die Waage brachte.

Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des überladenen Transports und fertigte eine Anzeige wegen mangelnder Ladungssicherung und Überladung.

Diese wird für den 49-jährigen Solinger ein Bußgeld von 480 Euro und einen Punkt in Flensburg zur Folge haben.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Kanu-Jugend auf Wildwasser-Fahrt durch Frankreichs Süden

Langenfeld. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio in Norditalien. Aber dort war das Wetter für die Jahreszeit zu gut. Folge: zu wenig Wasser in den Flüssen, keine Chance auf einen gelungenen Paddelurlaub.  Nach kurzer Suche stand mit der Ardèche ein richtiges Traumziel für Kanuten fest. Weiterer Vorteil: Auf dem Fluss im Süden Frankreichs herrschen im Frühjahr hervorragende Wasserstände und trotzdem bereits traumhaftes Wetter. Zwölf Stunden nach der Abfahrt in Langenfeld konnten sich die 21 Teilnehmer der Kanu-Freizeit davon selbst überzeugen. Südfrankreich steht häufig synonym für Jetset, Reichtum, und Glamour. Auf das Luxusleben haben die Langenfelder Kanuten verzichtet. Stattdessen wurde gemeinsam gekocht, die Mahlzeiten im Aufenthaltszelt zu sich genommen. Geschlafen haben die Jugendlichen zusammen im großen Gemeinschaftszelt, die Betreuer hingegen hatten immerhin den relativen Luxus von halbwegs festen Wänden und Decken um sich herum – in Wohnwagen und -mobil.   Im Gegensatz zum Sommer geht es zu Ostern auf der noch sehr beschaulich zu. Die großen Touristenströme haben noch nicht eingesetzt, und auf den Fluss, der jetzt noch wesentlich mehr Wasser führt, wagen sich nur Wildwasserpaddler mit entsprechender Ausrüstung. So konnten sich die Neulinge unter den Kanuten an den neuralgischen Stellen wie »Charlemagne« oder »Hackmesser« beweisen. Den Erfahreneren unter ihnen kam hier die Aufgabe zu, Mensch und Material zu bergen, wenn etwas mal nicht so klappte. Neben den Paddeltouren auf der Ardèche und angrenzenden Flüssen gab es auch einen Wandertag als Ausgleich.  Klares Highlight war aber die Befahrung der berühmten Ardèche -Schlucht. 32 KM durch die Ardèche-Schlucht Auf der Strecke von 32 Kilometern Länge ging es unter anderem unter der atemberaubenden »Pont d‘Arc« hindurch, einer natürlichen Steinbogenbrücke..Wie bei Asterix und Obelix markiert das traditionelle gemeinsame Abschlussessen markierte das Ende des Abenteuers. Doch im Sommer wartet schon das nächste Abenteuer auf die Gruppe. Dann geht es nach Österreich. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio…

weiterlesen