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Arbeitsreicher Pfingstsonntag für die Feuerwehr Langenfeld

Langenfeld. Zehn Kühe, ein Unfall und unzählige Spinner.

Viel zu tun für die Feuerwehr Langenfeld am Pfingstsonntag. Es fing mit einem nicht alltäglichen Einsatz an.

Statt in den Wilden Westen wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache gegen 15 Uhr an die Marienstraße in den Langenfelder Norden gerufen. Auf einem in der Nähe befindlichen Schulgelände sollten sich zehn Kühe, die von einer eingezäunten Wiese entlaufen waren, aufhalten. Vor Ort eingetroffen stellte der Wachabteilungsführer fest, dass sich vier Kühe bereits wieder auf der Weide befanden. Die restlichen sechs Kühe wurden in Zusammenarbeit mit der Polizei wieder auf ihre Weide zurückgeführt. Dort wurde dann der Stacheldrahtzaun von den Kräften der Feuerwehr Langenfeld notdürftig repariert, um weitere Ausflüge der Kühe zu vermeiden. Während des Einsatzes war die Marienstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.


Gegen 17 Uhr 30 wurde die Feuerwehr Langenfeld dann telefonisch zu einem Verkehrsunfall auf die A542 gerufen. Von dort meldete sich ein Fahrer und berichtete, dass er einen Unfall gehabt habe. Die Feuerwehr, ein Rettungswagen und ein Notarzt rückten sofort aus. Ein PKW in der Tangente der A542 in Fahrtrichtung A3 vor der Gabelung der Fahrtrichtungen war in die Leitplanke gefahren. An dem Unfall war kein zweites Fahrzeug beteiligt. In dem Wagen befand sich der Fahrer, der in dem Fahrzeug eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt war. In Absprache mit dem Notarzt wurde der Fahrer schonend aus dem Fahrzeug befreit, indem die Fahrertür mit einem hydraulischem Rettungsgerät entfernt wurde. Parallel dazu stellten Einsatzkräfte der Feuerwehr Langenfeld den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Nach seiner Befreiung aus dem Fahrzeug wurde der Fahrer in ein Krankenhaus eingeliefert.


Ein Spaziergänger rief schließlich die Feuerwehr gegen 19.30 Uhr zum Weißenstein. Dort sollten mehrere Bäume auf beiden Gehwegseiten zwischen Landesreit- und Fahrschule sowie der Einmündung »Zum Stadion« von Eichenprozessionsspinnern betroffen sein. Aufgrund der vielen betroffenen Bäume wurden beide Gehwegseiten auf einer Länge von ca. 300 m mit Flatterband abgesperrt. Zusätzlich wurden 6 Warnschilder aufgehängt.

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