Kanu-Jugend auf Wildwasser-Fahrt durch Frankreichs Süden

Langenfeld. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio in Norditalien. Aber dort war das Wetter für die Jahreszeit zu gut. Folge: zu wenig Wasser in den Flüssen, keine Chance auf einen gelungenen Paddelurlaub.  Nach kurzer Suche stand mit der Ardèche ein richtiges Traumziel für Kanuten fest. Weiterer Vorteil: Auf dem Fluss im Süden Frankreichs herrschen im Frühjahr hervorragende Wasserstände und trotzdem bereits traumhaftes Wetter. Zwölf Stunden nach der Abfahrt in Langenfeld konnten sich die 21 Teilnehmer der Kanu-Freizeit davon selbst überzeugen. Südfrankreich steht häufig synonym für Jetset, Reichtum, und Glamour. Auf das Luxusleben haben die Langenfelder Kanuten verzichtet. Stattdessen wurde gemeinsam gekocht, die Mahlzeiten im Aufenthaltszelt zu sich genommen. Geschlafen haben die Jugendlichen zusammen im großen Gemeinschaftszelt, die Betreuer hingegen hatten immerhin den relativen Luxus von halbwegs festen Wänden und Decken um sich herum – in Wohnwagen und -mobil.   Im Gegensatz zum Sommer geht es zu Ostern auf der noch sehr beschaulich zu. Die großen Touristenströme haben noch nicht eingesetzt, und auf den Fluss, der jetzt noch wesentlich mehr Wasser führt, wagen sich nur Wildwasserpaddler mit entsprechender Ausrüstung. So konnten sich die Neulinge unter den Kanuten an den neuralgischen Stellen wie »Charlemagne« oder »Hackmesser« beweisen. Den Erfahreneren unter ihnen kam hier die Aufgabe zu, Mensch und Material zu bergen, wenn etwas mal nicht so klappte. Neben den Paddeltouren auf der Ardèche und angrenzenden Flüssen gab es auch einen Wandertag als Ausgleich.  Klares Highlight war aber die Befahrung der berühmten Ardèche -Schlucht. 32 KM durch die Ardèche-Schlucht Auf der Strecke von 32 Kilometern Länge ging es unter anderem unter der atemberaubenden »Pont d‘Arc« hindurch, einer natürlichen Steinbogenbrücke..Wie bei Asterix und Obelix markiert das traditionelle gemeinsame Abschlussessen markierte das Ende des Abenteuers. Doch im Sommer wartet schon das nächste Abenteuer auf die Gruppe. Dann geht es nach Österreich. Gutes Wetter ist nicht gleich »gutes Wetter«. Diese Erfahrung hat die Jugendabteilung des Langenfelder Kanu-Clubs gerade gemacht. Traditionell wird im Frühjahr auf Flüssen im In- und Ausland gepaddelt. Das Ziel in diesem Jahr war das Städtchen Bobbio…

weiterlesen

Monheim feiert am Samstag ein Fest der Toleranz

Monheim am Rhein. Monheim ist bunt und eine Stadt für alle - Das soll am Samstag, 19. Mai mit einem »Fest der Toleranz« demosntriert werden. Von 11 bis etwa 15 Uhr gibt es auf der Krischerstraße bis zum Kreisverkehr Lindenstraße ein buntes Programm. »Wir verstehen uns als eine weltoffene, tolerante und inklusive Stadt. Deshalb freue ich mich schon darauf, mit möglichst vielen Monheimerinnen und Monheimern am Samstag gemeinsam für diese Werte einzustehen und zu feiern«, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann. Katholische und evangelische Kirchengemeinde sind ebenso dabei wie die muslimischen Gemeinden. Musikalischer Höhepunkt werden The Backbeats sein. Programm Zunächst wird es ab 11.15 Uhr auf der großen Bühne am Kreisverkehr Krischerstraße/Lindenstraße Reden und Grußworte geben. Neben dem Bürgermeister werden unter anderem auch Fouzia El Jaouhari (stellvertretende Landesvorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland) und Abdelmalek Bouzahra (Monheims Integrationsratsvorsitzender) dabei sein. Von 12 bis 13 Uhr steht dann die Rockabilly-Band The Backbeats auf der Bühne. Im Anschluss werden 1000 Helium-Ballons mit dem Aufdruck »100 % Eine Stadt für alle – Monheim am Rhein« in den Himmel steigen. Sie können außerdem mit persönlichen Botschaften versehen werden. Danach geht es mit Musik regionaler Bands, organisiert vom Sojus 7, weiter.Monheim am Rhein ist bunt – unter dem Motto wird die Kunstschule die Besucher einladen, mit Sprühkreide diesen Satz auf der Krischerstraße sichtbar werden zu lassen. Außerdem kann es auf einer Leinwand verewigt werden. Stände von Arbeiter-Samariter-Bund und Beratungscentrum, ein Infomobil der Feuerwehr sowie Aktionen der Bibliothek sind nur einige weitere Beispiele für ein buntes Programm. Info Für den Bühnenaufbau wird der Bereich der Krischerstraße am Kreisverkehr Lindenstraße/Kirchstraße ab Freitagabend, 19 Uhr, gesperrt. Am Samstag wird der Bereich der Krischerstraße bis zum Kreisel Gartzenweg/Alte Schulstraße ab 8 Uhr gesperrt. Sie wird am Abend gegen 19 Uhr wieder freigegeben. Die betroffenen Buslinien fahren während der Sperrungen Umleitungen. Sie werden von den Bahnen der Stadt Monheim rechtzeitig im Internet unter www.bahnen-monheim.de bekannt gegeben. Monheim ist bunt und eine Stadt für alle - Das soll am Samstag, 19. Mai mit einem »Fest der Toleranz« demosntriert werden. Von 11 bis etwa 15 Uhr gibt es auf der Krischerstraße bis zum Kreisverkehr Lindenstraße ein buntes Programm. »Wir verstehen…

weiterlesen