Hunderte Männer vernommen

Kreis Mettmann. Zahlreiche Hinweise auf den mutmaßlichen Täter, der im Mai und September 2014 zwei Frauen in Langenfeld und Hilden vergewaltigt haben soll, waren nach der großen Fahndungsaktion im Herbst letzten Jahres bei der Polizei eingegangen. In Hilden werden in diesen Tagen rund 300 Milder Post von der Polizei erhalten. In einer Vorladung werden sie aufgefordert, an zwei zur Wahl stehenden Tagen einer Woche persönlich auf ihrer örtlichen Polizeiwache zu erscheinen.  Rechtliche Grundlage für diese nicht ganz alltägliche Maßnahme ist ein vorliegender richterlicher Beschluss des Amtsgerichtes Düsseldorf zur Rasterfahndung, die alle in Hilden gemeldeten jungen Männer betrifft, die den Täterbeschreibungen entsprechen.  In einer ersten gleichartigen Aktion waren Anfang Januar schon einmal rund 200 junge Männer von der Polizei angeschrieben und zu einem persönlich Besuch der Hildener Polizei aufgefordert worden. Etwa 60 dieser Männer folgten der Vorladung nicht und gehören erneut zum Adressatenkreis der aktuellen Vorladung. Die Kreispolizei weist auch in ihrem Schreiben darauf hin, dass jeder Angeschriebene, der zu dem Vorladungstermin nicht erscheint, auch zwangsweise als Zeuge vorgeladen werden kann.  Weitere Hinweise nimmt die Kriminalpolizei jederzeit unter 02104 / 9 82 71 29 entgegen. Zahlreiche Hinweise auf den mutmaßlichen Täter, der im Mai und September 2014 zwei Frauen in Langenfeld und Hilden vergewaltigt haben soll, waren nach der großen Fahndungsaktion im Herbst letzten Jahres bei der Polizei eingegangen. In Hilden werden…

weiterlesen