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Winterdorf Hilden: »Es wird immer schwieriger«

Hilden. Montag öffnet das Hildener Winterdorf. Händler zu finden, sei aber nicht leicht.

Von Volker Budinger

»Wir sind froh, dass wir wieder eine gute Mischung an Händlern finden konnten. Es wird leider immer schwieriger, einen solchen Weihnachtsmarkt zu bestücken«, sagt Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketing Hilden, Veranstalter des Winterdorfs und des Weihnachtsmarktes.

In dieser Woche werden die rund zehn Buden des »Winterdorfs« auf dem Alten Markt aufgebaut, die ab Montag, 26. November, bis Ende Dezember Weihnachtliches von Glühwein bis Christbaumkugel anbieten. Die  LED-Weihnachtssterne an den Laternen leuchten bereits seit Anfang November – und am ersten Adventswochenende vom 30. November bis 2. Dezember kommen noch rund 100 Buden des Weihnachtsmarktes dann in der ganzen Innenstadt hinzu.

"Jeder will Kunsthandwerk sehen, aber viele nur eine Bratwurst kaufen"

»Wir haben in der Vergangenheit versucht, einen großen Weihnachtsmarkt über einen längeren Zeitraum anzubieten. Aber das ließ sich so nicht machen«, sagt Hillebrand.  Natürlich sei es kein Problem, viele Glühweinstände und Imbisse aufzubauen. »Aber eine attraktive Mischung der Anbieter mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdeko und mehr mit Marktbeschickern von hier geht nur so«, sagt er.

Gestiegen Kosten und das Dilemma, »das alle gerne schönes Kunsthandwerk angucken, aber  hauptsächlich Glühwein und Bratwürste kaufen«, machten den Händlern unter anderem zu schaffen. Außerdem machten ja besonders die vielen Hildener Vereine einen Gutteil des Weihnachtsmarkts aus, erklärt Hille­brand. Traditionell verkaufen sie Weihanchtdeko, Waffeln oder anders zu Gunsten der Vereinskasse und bieten viele Infos an. »Das können die Vereine ja nicht wochenlang leisten«, sagt Hillebrand.

Geöffnet ist das Winterdorf auf dem Alten Markt vom 26. November bis  30. Dezember montags bis samstags von 11 bis 19 Uhr, sonntags von 11.30 bis 19 Uhr. Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt öffnet vom 30. November  bis 2. Dezember, Freitag 13 bis 21 Uhr, Samstag 10 bis 22 Uhr und  Sonntag 11 bis 20 Uhr.

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Kommentar von Siggi
„Jeder will Kunsthandwerk sehen, aber viele nur eine Bratwurst kaufen“

Ich denke die meisten Leute wollen einfach nur in schöner atmosphäre ein paar Glühweine trinken und lecker essen. Gäbe es Stände die wirklich schöne UND moderne Deko verkaufen würden gäbe es bestimmt mehr Abnehmer. Diese ganzen Schnitzereien, Fälle und Figuren möchte doch einfach niemand mehr kaufen! Man sollte die Märkte mal ein bisschen mehr an das junge Publikum anpassen!