Volker Budinger

Venen-Experten der Hildener Capio-Klinik gaben Rat

Hilden. Chefarzt Dr. Steffen und die Ärztin Dr. Vourvouli-Rickers am Wochenpost-Telefon

Von Volker Budinger

Die Zeit, in der die Experten der Capio Klinik im Park, Chefarzt Dr. Horst Peter Steffen und die Ärztin Dr. Lilian Vourvouli-Rickers, Fragen am Wochenpost-Telefon beantworteten, reichte kaum aus. So viele Fragen hatten die Anrufer rund um das Thema Krampfadern und Erkrankungen der Venen.

Besondere Fragen

Auch wenn viele der Anrufer dabei Symptome wie schwere oder geschwollene Beine sowie  vorhandenen sichtbare Krampfadern  schilderten, bei denen die Ärzte dazu rieten, für eine genauere Untersuchng per Ultraschall zu einem Termin in der Capio Klinik vorbei zu schauen, gab es doch auch einige besondere Fragen.

So etwa die einer Anruferin aus Hilden, die von einer Krampfader im Genitalbereich berichtete.  Dr. Vourvouli-Rickers konnte die junge Frau, die erst vor Kurzem ein Kind geboren hatte etwas beruhigen. »Dass es zu Krampfadern im Genitalbereich bei Schwangerschaft und in der Stillzeit kommt, ist nicht ungewöhnlich. Die Venen reagieren auf den veränderten Hormonspiegel. Meist bilden sich diese zurück, sobald abgestillt wird«, erklärte sie.

Dass Besenreiser, also deutlich sichtbare fächerförmige Venen knapp unter der Haut, nicht nur unschön aussehen, sondern auch ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen der darunter liegenden Venen sein können, erklärte Dr. Steffen einem  Anrufer aus Düsseldorf. »Wir empfehlen, solche sichtbaren Hautveränderungen abklären zu lassen, Per Ultraschall kann man dann sehen, ob die darunter liegenden größeren Venen erkrankt sind«, sagt er.

Dr. Vourvouli-Rickers konnte einer Anruferin aus Solingen den Rat geben, eine diagnostizierte Venenentzündung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. »Venenentzündungen müssen schnell behandelt und auskuriert werden. Sonst können Thrombosen, also Verschlüsse der Venen die Folge sein, mit unter Umständen lebensbedrohlichen Komplikationen wie einer Lungenembolie«. Auch das sogenannte »offene Bein« könne eine Folge einer Venenentzündung sein, da die Haut im Bereich der Entzündung leide, sagte sie

Schnell handeln bei ersten Symptomen

Schnell zu handeln und nicht abzuwarten, rieten die beiden Ärzte dabei überhaupt. Und das nicht erst, wenn sichtbare Krampfadern auftreten, sondern bereits bei ersten Symptomen wie schweren Beinen oder einem Spannungsgefühl dort.

»Krampfadern sind kein Schönheitsmakel, sondern ernstzunehmende Erkrankungen der Venen. Oft können sie aber bereits ohne OP behandelt werden. Nur sollte man rechtzeitig einen Arzt aufsuchen«, erklärt Dr. Steffen.

Weitere Informationen gibt es unter anderem im Webangebot der Capio Klinik unter www.klinik-im-park.de.

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