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Hilden: Stadtpark-Umgestaltung startet am Freitag

Hilden. Aufenthaltsqualität soll steigen und Angsträume verschwinden

Für 1,47 Mio Euro gestaltet die Stadt jetzt den ursprünglich aus dem Jahr 1972 stammenden Stadtpark um. 735.000 Euro zahlen davon das Land NRW und der Bund. Start ist am kommenden Freitag, wenn zunächst die Firma Ringbeck mit dem Rückschnitt beginnt. Diese Arbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Dann beginnt die Brutzeit der Vögel.

»Angsträume« sollen verschwinden

Im Anschluss daran rollen die Bagger. Im Rahmen des Projekts Innenstadt soll so bis 2020 die Aufenthaltsqualität  verbessert und Angebote für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen geschaffen werden.

Der erste Bauabschnitt umfasst den südlichen Teil des Parks. Das Gartenband und der Spielplatz längs der Hofstraße werden modernisiert. Die Stadt baut eine Jugendlounge sowie einen Gehweg mit Aufenthaltsbereichen längs der Neustraße. Darüber hinaus richtet sie einen neuen Waldspielplatz ein. Der Kiosk erhält eine barrierefreie Toilette.

»Der Park ist in einzelnen Bereichen zugewachsen«, erklärt Harald Mittmann, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes. »Bei den Öffentlichkeitsbeteiligungen haben sich viele Bürgerinnen und Bürger gewünscht, dass diese Angsträume entfernt werden.«

Sicherer soll auch der Übergang vom Stadtpark in die Neustraße in der Nähe des Itterbachs werden. »Auch hier lichten wir die Sträucher stark aus oder entfernen sie komplett«, ergänzt die städtische Gartenbautechnikerin Elke Halm. »So werden Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad aus dem Stadtpark kommen, besser und früher von Autofahrenden gesehen.«

Sichtachsen des Parks betonen

Ein weiterer Effekt des Rückschnitts sei, dass die Sichtachsen innerhalb des Parks frei würden. »Der Stadtpark ist ein wirklich toller und vielseitiger Park«, unterstreicht Projektleiter Jens Brockhaus. »Mit Weitblick wird das viel besser zur Geltung kommen.«

Dabei sollen möglichst viele Bäume erhalten bleiben. »Wir beschränken die Fällarbeiten auf das zwingend notwendige Maß. Für die gefällten Bäume, pflanzen wir innerhalb des Parks Ersatz«, erklärtHalm. Die ersten Jungbäume sollen  im Herbst gesetzt werden.

Dann  will die Stadt auch die Ausschreibung für den zweiten Bauabschnitt auf den Weg bringen.

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