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Hildener Senior zieht Schreckschusswafe an der Kasse

Hilden. Ein Streit im Supermarkt ist eskaliert

Wie die Polizei am Montag mitteilte, ist bereits am Freitag, 10. Mai,ein Streit an einer Supermarktkasse in Hilden eskaliert.

Ein 79-jähriger Hildener hat nach einem Streit an der Supermarktkasse einen 47-jährigen Hildener sowie dessen 75-jährige Mutter mit einer Schreckschusspistole bedroht. Die Polizei nahm die Personalien der Beteiligten auf und leitete Strafverfahren ein. Verletzt wurde niemand.

Verbalem Streit folgte die Bedrohung mit der Waffe

Um kurz nach 12.30 Uhr hatten die Beteiligten hintereinander an der Kasse eines Supermarktes am Lehmkuhler Weg gewartet. Der 79-jährige Hildener beschwerte sich hier schon lautstark darüber, dass die vor ihm bezahlenden Kunden (der 47-jährige Hildener mit seiner 75 Jahre alten Mutter) seiner Ansicht nach nicht schnell genug seien. Daraus entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit, der sich nach draußen vor den Supermarkt verlagerte.

Hier eskalierte die Auseinandersetzung dann: Plötzlich zog der 79-Jährige eine Pistole aus seinem Rucksack und bedrohte damit den 47-Jährigen, welcher daraufhin die Polizei verständigte. Als die Beamten kurz darauf auf dem Parkplatz des Supermarktes eintrafen, legten sie dem aggressiven Senior vorübergehend Handfesseln an.

In seinem Rucksack fanden sie eine durchgeladene PTB-Waffe (Schreckschusspistole mit Platzpatronen). Die Polizisten stellten die Waffe samt Munition sicher und nahmen die Personalien aller Beteiligten auf. Gegen den 79-Jährigen wurden Anzeigen wegen Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen.

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