Volker Budinger

Hilden: Vor dem Start für Afrika

Hilden. Die dritte »Africa-Classic« des Vereins Hilfe für Afrika Hilden ist diesmal zwar erst im September – die Vorbereitungen laufen aber auf vollen Touren. Unterstützung wird noch gesucht.

Von Volker Budinger

»Aktuell ist der Stand zur  3. Afrika Classic der, dass die Vorbereitungen mit allem Drum und Dran auf Hochtouren laufen. Die Ausschreibung und Flyer sind gedruckt und wir haben die aus Kostengründen jetzt alle per Hand gefaltet«, sagt Engelbert Kremers, Vorsitzender des Vereins Hilfe für Afrika Hilden.

Zum dritten Mal gibt es in diesem Jahr eine Oldtimer-Ausfahrt für den guten Zweck in Hilden und Umgebung. Von dem Erlös  werden verschiedene Projekte in Afrika unterstützt.  Fand die zweite »Africa Classic« im vergangenen Jahr aber noch im Mai statt, so müssen die Oldtimer-Fans sich in diesem etwas länger gedulden.

Qualifizierung zur Afrika-Rallye

»Wir haben den Termin aus organisatorischen Gründen auf den 1. September gelegt«, sagt Kremers. Denn erstmals ist die »Afrika Classic« nicht  nur eine »touristische Ausfahrt« wie es im Jargon der Oldtimer-Fans heißt. Sie gilt in diesem Jahr auch als Qualifizierungslauf zur »echten« Afrika-Rallye »Dresden – Dakar – Banjul«, die dann sozusagen im Anschluss am 9. November in Dresden startet.
»Der Beifahrer des Siegerteams aus der Gesamtwertung  ist dann qualifiziert, als Co-Pilot im Team  ‚Hilde für Afrika Hilden‘ an der Afrika-Rallye teilzunehmen«, erklärt Kremers.

Auch dafür laufen die Vorbereitungen. Mit einem »Youngtimer«, einem Nissan Prairie 4x4 mit dem Baujahr 1989 wird man sich auf die 7.500 Kilometer lange Tour machen. »Unsere Auto ist Anfang Februar anstandslos beim ersten Anlauf durch die TÜV-Prüfung und hat sogar ein  ‚H-Kennzeichen‘  bekommen, da die Erstzulassung am 12. Januar 1989 war. Zwischenzeitlich ist es versichert und wir sind angemeldet zur Afrika-Rallye. Damit sind Startnummern und der erste Sponsor-Aufkleber auf dem Auto. Wir suchen jetzt weitere Sponsoren«, sagt der Vereins-Vorsitzende.

In Banjul im westafrikanischen Gambia soll der Wagen samt Ausrüstung dann nach der Ankunft Ende November an den Verein Breitengrad e.V. übergeben werden, der die Rallye organisiert. Dort soll er öffentlich versteigert werden, der Erlös der Versteigerung sozialen Projekten in Banjul zu Gute kommen. »Wir bräuchten für unser Auto, mit dem wir nach Afrika fahren, noch so einige Kleinigkeiten. Dafür suchen wir noch liebe Menschen, die uns das ein oder andere vielleicht vom Dachboden oder aus der Garage zur Verfügung stellen könnten«, so Kremers.

Was noch für die Rallye fehlt...

  • Der Verein Hilfe für Afrika Hilden hat eine Liste zusammengestellt, was noch für die Rallye-Teilnahme fehlt und gerne von Spendern in Empfang genommen würde. So fehlen noch Zusatzscheinwerfer für das Auto, ein Verbandskasten, ein Abschleppseil, Starthilfekabel, ein Radkreuz und gegebenenfalls Werkzeug. Außerdem Unterstellböcke, Wagenheber, Ersatzglühlampen und Sicherungen, Warndreiecke, Arbeitshandschuhe, Taschen- und Stirnlampen. Auch Campingausrüstung jeder Art wird noch gesucht, ein kleines Zweimannzelt, Isomatten, eine Kühlbox mit 12Volt und/oder 230Volt-Anschluss, Verlängerungskabel/Kabeltrommel 20 Meter und ein Spannungswandler von 12Volt auf 220Volt.
  • Gerne auch nur geliehen nähme man eine Action-Kamera mit Saugfuß, um einen kleinen Film von der Wüstendurchquerung zu drehen sowie Walky-Talkys mit großer Reichweite.
  • Kontakt Hilfe für Afrika Hilden e.V., Engelbert Kremers, Telefonnummer 02103 / 243844, E-Mail: info@hilfe-fuer-afrika-hilden.de
  • Weitere Infos im Internet unter hilfe-fuer-afrika-hilden.weebly.com

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