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Hilden arbeitet an Prioritätenliste für »Leichte Sprache«

Hilden. Stadt antwortete auf Anfrage der Grünen

In diesem Jahr soll gemeinsam mit dem Behindertenbeirat eine Liste aufgestellt werden, in der festgelegt wird, welche Veröffentlichungen, Schriften, Anschreiben und Neudrucke der Stadt Hilden vorrangig in sogenannte »Leichte Sprache« übersetzt werden sollen. Das ging jetzt aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Grünen hervor, wie denn der Stand der Umsetzung bei der Einführung Leichter Sprache sei.

Eine Mitarbeiterin der Stadt wird zur Übersetzerin ausgebildet

Demnach sollen anschließend ganz konkret einzelne Schriften auch übersetzt werden. Derzeit gebe es eine Mitarbeiterin der Stadt, die eine Ausbildung zur Übersetzerin für »Leichte Sprache« absolviere. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Prüfung arbeite  sie derzeit etwa daran, die Startseite im Internetauftritt des Amtes für Soziales, Integration und Wohnensowie die Seiten »Hilfe zum Lebensunterhalt« und des Behindertenbeirates zu übersetzen.

Was die Kosten für die Übersetzungen anbelange, gebe es noch keine Schätzung, hieß es in der Antwort weiter.

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Kommentar von Mavi
Wunderbare Idee: Das Land der Dichter und Denker entwickelt sich freiwillig rückwärts, anstatt Bildung als Beitrag zum Gemeinwohl zu verlangen. Was für ein Armutszeugnis grüner Verblödungspolitik.