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Herzlauf-Sommerfest: Besucheransturm und Windböen

Live-Musik, Infostände, Kinderspiele und mehr

Hilden. Am Samstag feierte der Herzlauf Hilden e.V. mit hunderten von Gästen sein erstes Sommerfest. Der Ellen-Wiederhold-Platz in der Hildener Innenstadt wurde mit sommerlichen Urlaubsmotiven dekoriert.

Neben den Ständen der Herzläufer, an denen Gebackenes, Gegrilltes und Getränke einschließlich Cocktails an einer Cocktail-Bar angeboten wurden, waren weitere Organisationen mit Infoständen vertreten. So konnte man sich über das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf-Gerresheim informieren, für das der Herzlauf bereits im dritten Jahr einen Benefizlauf veranstaltet. Das Onlineportal „Dein Hilden" war mit seinen Administratoren da, um Fragen zu beantworten und sich mit seinen Internet-Usern auszutauschen. Informieren konnte man sich auch beim Stand des Bildungs- und Erziehungsverein Hand in Hand e.V.

Für die Kinder wurden verschiedene attraktive Bastel- und Spielmöglichkeiten angeboten. Unter anderem gab es einen „Wunschbrunnen", bei dem man durch das Werfen von Geldmünzen mit etwas Geschick einen Preis gewinnen konnte. Die Münzen aus diesem „Wunschbrunnen" werden für die Reparatur des Kinder- und Jugend-Bücherschranks, der durch Vandalismus zerstört wurde, an die Stadt gespendet.

Den ganzen Tag über wurde Live-Musik gespielt. Den Anfang machte die Gruppe „Flabes", am Nachmittag übernahm „Starbuckaster" die Bühne. "Es wurde sehr ausgelassen gesungen und getanzt. Alle Künstler sind für den guten Zweck ohne Gage aufgetreten", berichtet Herzlauf-Pressesprecherin Monica Öhm.

Graf Trainings hat mit einem Teil des Herzlauf-Teams den eigens choreografierten „Herzlauf-Tanz" aufgeführt und anschließend alle Gäste zu einem Limbo-Dance motiviert. Ein Spaß, den sich auch Bürgermeisterin Birgit Alkenings nicht hat nehmen lassen. Sie lobte in ihrer kurzen Rede ausdrücklich die Aktionen des Vereins und bezeichnete ihn als eine "Bereicherung für die Stadt Hilden".

Selbst die stürmischen Windböen, die zum Abend hin zunahmen, konnten der Stimmung keinen Abbruch tun. Im Gegenteil: "Dadurch, dass die meisten Gäste sofort beherzt eingriffen, um den Herzläufern zu helfen, als der Wind die Pavillons davon blies, wurde durch dieses Teamwork das Sommerfest nur kurzzeitig gestört und konnte unbeirrt und fröhlich weiter gemeinsam gefeiert werden", beschreibt Monica Öhm.

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