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Beim Radfahren ist Hilden im Mittelfeld

Hilden. Der ADFC hat die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests veröffentlicht

Bremen, Karlsruhe, Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken  – das sind jeweils in ihrer Größenklasse die Gewinnerstädte im jetzt veröffentlichten ADFC-Fahrradklima-Test 2018.


Mit dieser Befragung in 27 einzelnen Punkten und fünf Kategorien wollte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club die Zufriedenheit der Radfahrenden in ihren Städten ermitteln.  Unter www.fahrradklima-test.de lassen  sich für alle Städte dabei die Ergebnisse einzeln abrufen.


Insgesamt ist dabei die Zufriedenheit übrigens gesunken. In Schulnoten ausgedrückt, bekommt das Fahrrad-Klima in Deutschland nur noch eine 3,9. In der vorigen Erhebung im Jahr 2016 gab es noch eine 3,8, Im Jahr 2014 eine 3,7 – Tendenz offensichtlich sinkend. Besonders bedenklich laut ADFC dabei der Trend, dass sich immer mehr Menschen beim Radfahren unsicher fühlten.

Hilden leicht über Durchschnitt

In Hilden liegt das Sicherheitsgefühl dabei mit 4,0 über dem Durchschnitt von 4,2. Auch in der Gesamtnote 3,8 und in der Größenordnung der Städte auf Platz 29 von 106 Städten steht die »Stadt der kurzen Wege« an sich im Vergleich relativ gut da.  2016 war die Note 3,7.


Dass »Ziele zügig per Rad erreichbar« seien gehört auch zu den angegebenen Stärken in der Stadt, so wie der Punkt, dass viele Einbahnstraßen  für Radfahrer geöffnet sind. Zu den Schwächen wird gerechnet, dass es praktisch kein Angebot an öffentlichen Leihfarrädern gibt, die Radwege schmal seien und in jüngster Zeit das Thema Radfahren nicht gefördert worden sei.


Insgesamt haben in Deutschland rund 170.000 Menschen an der Befragung teilgenommen. In Hilden gaben 82 Radfahrende ihre Bewertung ab.


Sieger in Hildens  Kategorie 50.000 bis 100.000 Einwohner war Bocholt mit der Note 2,4, Lüdenscheid mit einer 4,7 der Verlierer.



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