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In eigener Sache: Durchblickpreis-Ausgezeichnete Innovation

Solingen. Die Wochenpost ist spitze: Das haben wir jetzt auch schriftlich. Für unsere Sonderbeilage »Teenies aus den 70ern« wurden wir mit dem zweiten Platz des bundesweit ausgeschriebenen »Durchblick«-Preises in Berlin ausgezeichnet.

Es war eine illustre Gesellschaft, die sich zur 14. Verleihung des »Durchblick«-Preises im Rahmen der Fachtagung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) zusammenfand. Verlagshäuser aus allen Teilen der Republik, von Aachen bis Würzburg, von München bis Cuxhaven hatten sich im Meistersaal am Potsdamer Platz eingefunden, um mit Spannung zu erleben, welche journalistischen Leistungen die Jury als die besten des Jahres 2018 küren würde. Mittendrin: die Wochenpost

Hippes Seniorenmagazin

In der Kategorie »Innovation – die beste Idee des Jahres« belegte die Wochenpost den zweiten Platz mit der Sonderbeilage »Teenies aus den 70ern«. Das Urteil der Jury: »Diese erscheint als hippes Seniorenmagazin, das die wirklichen Interessen der Generation 55plus ernst nimmt und die verschiedenen Facetten beleuchtet.« Besonders hervorgehoben wurde die frische Herangehensweise an ein nur scheinbar in allen Facetten beleuchtetes Thema, die als Vorbild für weitere Veröffentlichungen dient.

Botschaft ist angekommen


BVDA Präsident Alexander Lenders hielt in seiner einleitenden Rede zunächst die Bedeutung der journalistischen Arbeit der Gattung Anzeigenblatt fest: »Durch vielfältige, aufmerksamkeitsstarke redaktionelle Projekte und Medienpartnerschaften ist uns eines gelungen: den Public Value unserer Gattung, also den Wert, den diese für die Gesellschaft hat, überzeugend zu belegen. Dabei ist eine Botschaft bei der Politik angekommen: Anzeigenblätter fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt und tragen zur politischen Meinungsbildung bei.«

Passend dazu hielt Gastrednerin und CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer fest: »Die Wochenblätter entfalten soziale Wirkungen, sie fördern den Zusammenhalt und versorgen Menschen auch in ländlichen Gebieten mit Informationen. Wenn ich am Wochenende nach Hause fahre, ist das erste Medium, das bei mir auf den Tisch kommt, mein Anzeigenblatt.«

Nach der Lektüre sei sie über alles Lokale ausreichend informiert, so die Politikerin. »Das Anzeigenblatt ist für mich ein Stück Heimat«, würdigte Kramp-Karrenbauer das publizistische Engagement des lokalen Mediums. Der Durchblick-Medienpreis verdeutliche diese lokaljournalistische Leistung, die allerdings nicht immer von allen ausreichend Wertschätzung erfahre.

Journalistisches Potenzial

Wenn man sich die Nominierungen des Abends anschaut, dann erahnt man ungefähr, welches journalistische Potenzial in vielen Titeln steckt. Sieger in der Kategorie »Beste journalistische Leistung« wurde beispielsweise Heiner Frost mit dem Beitrag »Der falsche Mann«. Dieser beleuchte den »Fall Amed A.«, der bundesweite Aufmerksamkeit erhielt und in fast allen bedeutenden Medien der Welt thematisiert wurde. Nirgendwo jedoch wurde er laut Jury-Urteil so detailliert und gut recherchiert beschrieben, wie von Heiner Frost in den Niederrhein Nachrichten. Frost, der zusätzlich zu seinem Hauptjob die Gefängnis-Zeitung betreute, steckte so viel Akribie und Herzblut in die Recherche, dass eine unwiderstehliche Arbeit dabei herauskam, die zum Nachdenken anregt.

Der erste Preis in der Kategorie »Leser- und Verbrauchernähe« ging an die Wochenanzeiger Medien GmbH für die Schwerpunktausgabe »Fürchtet euch nicht« zum Thema »Respekt« und gegen Hass und Hetze. Als Sieger in der Kategorie »Innovation – die beste Idee des Jahres« zeichnete der BVDA die WochenKurier Lokalverlag GmbH für ihre Aktion »WochenKurier sucht die ‚Super-Pfleger‘«.

Die Leser waren aufgerufen, ihren »Super-Pfleger« vorzuschlagen, der vom WochenKurier in Anwesenheit eines Fachpublikums der Branche für sein besonderes Engagement geehrt wurde. Der erste Preis in der Kategorie »Beste digitale Aktivität« geht an die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG für ihr Online-Portal »cityStories by ulmer wochenblatt«. Hier bestimmen die Leser die Themen.

Das tun sie im Grunde auch bei uns, denn letztlich sind es die Menschen in unserem direkten lokalen Umfeld, für die wir  Woche für Woche unser Bestes geben.

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