vobu

Arbeitsmarkt Hilden und Haan: Die Quote steigt wieder an

Hilden. Gegenüber Dezember gibt es mehr Arbeitslose in Hilden und Haan

115 mehr Menschen sind im Januar gegenüber dem Vormonat in Hilden und Haan (dem Bereich der Agentur für Arbeit Hilden) arbeitslos, im gesamten Kreis Mettmann 715.

Dennoch bestehe kein Grund zur Sorge, sagt Karl Tymister, Chef der Agentur für Arbeit Mettmann. »Dieser Anstieg ist ganz typisch für den Januar, da zum Jahresende viele befristete Arbeitsverträge auslaufen. Zudem ruht wegen des kalten Winterwetters vor allem in den Außenberufen, wie beispielsweise in der Baubranche häufig die Arbeit«, erklärt der Experte.

Anstieg bei der Jugendarbeitslosigkeit

Auch bei den Jugendlichen gebe es zwar einen aktuell überproportionalen Anstieg der Arbeitslosigkeit, dies liege aber an den zweieinhalb oder dreieinhalbjährigen Ausbildungsverhältnissen, die jetzt im Januar mit den Prüfungen geendet seien.

»Die jungen Fachkräfte,die nach den bestandenen Prüfungen nicht übernommen werden konnten, haben sich bei uns arbeitslos gemeldet.« Doch erfahrungsgemäß würden sie schnell eine Anschlussbeschäftigung finden, sagt Tymister. Insgesamt bleibe die Lage am Arbeitsmarkt im Kreis Mettmann weiterhin gut.

Insgesamt stieg die Quote im Kreis Mettmann  auf  von 5,4 Prozent im Dezember auf aktuell 5,7 Prozent. (Januar 2018: 6,2 Prozent). 14.773 Personen sind im Januar arbeitslos gemeldet, 715 mehr als im Dezember, aber 1.103 weniger als vor einem Jahr.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Hilden sind im Januar 2.567 Menschen arbeitslos,  115 Menschen mehr als im Dezember, aber 99 weniger als vor einem Jahr.

Die Quote steigt von 5,2 Prozent im Dezember auf aktuell 5,5 Prozent (Januar 2018: 5,8 Prozent).
Für die Städte bedeutet das: in Hilden sind aktuell 1.735 Menschen arbeitslos, 95 mehr als im Dezember, aber 49 weniger als vor einem Jahr. Die Quote steigt von 5,3 Prozent im Dezember auf aktuell 5,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 5,9 Prozent

In Haan sind aktuell 832 Menschen arbeitslos, das sind 20 mehr als im Dezember, aber 50 weniger als vor einem Jahr. Die Quote steigt damit von 5,0 Prozent im Dezember auf aktuell 5,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 5,6 Prozent.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.