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Fritteusenbrand bei Fisch-Schälte hatte technische Ursache

Verkauf wurde kurzerhand in Marktwagen verlegt

Haan. (BL). Von außen konnte man von dem Brand, der vergangene Woche Montag in den Räumen des Ladenlokals bei Fisch Schälte am Neuen Markt ausgebrochen war, nichts sehen - zumindest nicht auf den ersten Blick.

Beim zweiten Hinsehen ließ sich erahnen, dass hier ein größeres Feuer ausgebrochen war. Die Scheiben des Ladenlokals waren von innen schwarz verfärbt und hinter der geöffneten Ladentür wurde das komplette Ausmaß sichtbar: Die Ladentheke und das Inventar wirken unbrauchbar. Ausgebrochen war das Feuer auf Grund eines Fritteusenbrandes, bei dem Inhaber Patrick Schälte zum Glück nur leichte Verbrennungen erlitt. Bei der Ursache konnten die Ermittler schnell einen technischen Defekt des Gerätes feststellen. Der Gesamtschaden wurde auf 100.000 Euro geschätzt. 

Die Brüder Patrick und Stephan Schälte, die das Geschäft neben weiteren Filialen in Hilden und Solingen betreiben, müssen die Haaner Räumlichkeiten jetzt komplett sanieren, obwohl die letzte Umbaumaßnahme noch gar nicht solange zurück liegt. 

Damit ihre Haaner Kunden nicht auf ihre beliebten Meeresbewohner verzichten und keine weiteren Wege in die Nachbarstädte auf sich nehmen müssen, haben sie kurzerhand einen Verkaufswagen vor ihrem Geschäft aufgebaut, der zu den gewohnten Öffnungszeiten für seine Kunden erreichbar sein wird. »Bis auf den Imbissbereich werden wir also unser Fischangebot aufrecht erhalten können. Des Weiteren arbeiten wir natürlich mit Hochdruck daran, unser beliebtes Geschäft so schnell wie möglich zu sanieren, um es dann in alter Frische wiedereröffnen zu können«, so Patrick Schälte.

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