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Emil-Barth-Realschüler einsame Spitze beim Mausefallenrennen

Acht Jugendliche aus Haan sicherten sich die ersten Plätze

Haan. (BL). Sie können stolz auf sich sein, die acht Jugendlichen der Emil-Barth-Realschule (EBR), die Mitte April am 7. Mausefallenrennen teilgenommen haben, das in diesem Jahr erneut in der Johannes-Kepler-Schule in Viersen ausgetragen wurde. Denn die Schülerinnen und Schüler der Haaner Realschule sicherten sich die ersten Plätze.

Auf dem Siegertreppchen landete das Duo Oliver Kricke und Jonas Lütz, die bereits vier Mal an dem Wettbewerb teilgenommen haben und es die letzten beiden Male auf Platz 1 schafften. Verstärkung hatten sie in diesem Jahr von weiteren Mitschülern: Das Mädelsteam Kaoutar Assakour, Tessa Lukat und Ebru Kinik schaffte es bei seinem ersten Antritt gleich auf Platz 2. Ihre Schulkollegen Maximilian Hink, Jan Dapprich und Moritz von Saucken ließen ihr Mausefallen-Fahrzeug auf Platz 4 eintreffen. Ein mehr als respektables Gesamtergebnis, an das keine der anderen elf teilnehmenden Schulen aus dem Umkreis nur annähernd heran kam. 

Die Fahrzeuge der Haaner Teams legten angetrieben durch eine handelsübliche Mausefalle (Wettkampfbestimmung) die größeren Distanzen zurück. Das Siegerfahrzeug von Oliver Kricke und Jonas Lütz, die gerade ihren Abschluss an der EBR machen, wich nicht nur rein optisch von den anderen Gefährten ab, sondern hob sich auch bei der zurückgelegten Distanz deutlich ab. Mit 81 gemessenen Metern rollte ihr spinnennetzartiges aus Carbongestänge gefertigtes Rad fast doppelt soweit wie der 2. Platz. Jonas Lütz und Oliver Kricke haben bereits an einigen Technik-Wettkämpfen für ihre Schule teilgenommen, beispielsweise am SolarMobil Cup, und im gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit ihrem Lehrer Mathias Wunderlich kam die Idee für das Fahrzeug. Die Verbindungselemente für die leichten Carbonstangen ließen die jungen Männer in der Garage Bilk durch einen 3D-Drucker fertigen. 

Auch die beiden anderen Teams haben mit weniger Erfahrung Spitzenergebnisse erzielt. »Mädels sind oft analytischer, strukturierter«, erläuterte Mathias Wunderlich die unterschiedliche Herangehensweise an solche Themen. Tessa Lukat und Ebru Kinik hat an diesem Projekt das Praktische an meisten fasziniert. Auch sie haben in wenigen Wochen ihr Fahrzeug geplant und umgesetzt, das sie zum Vizemeister machte.

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