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Die ersten Wochen JuCa sind gemeistert

Startup Unternehmen ist professionell aufgestellt und freut sich über die positive Resonanz

Haan. (BL). Am 5. November konnte das Jugendcafé seine Eröffnung vor vielen Gästen zelebrieren. Wie die Fotostrecken in den sozialen Netzwerken zeigen, war der Laden bis zum Anschlag voll mit Leuten, die sich für die Realisierung des Startup Unternehmens eingesetzt oder sich schlichtweg über die Punktlandung gefreut haben.

Gut zwei Wochen nach der Eröffnung gab es die erste Teamsitzung, wie Meike Lukat aus dem Trägerverein auf WOCHENPOST-Anfrage mitteilte: Mehr als 30 Jugendliche und Erwachsene hatten sich am Montagabend (Ruhetag) getroffen, um aus den Erfahrungen der ersten Tage Cafébetrieb nachzusteuern: »Was war gut - wo verbessern beziehungsweise verändern wir was«, beschrieb Meike Lukat die zentrale Überschrift. »Da wir aktuell den Cafébetrieb mit zirka 50 aktiven Ehrenamtlern (Jugendliche und Erwachsene) fünf Tage in der Woche wuppen, muss das Hauptaugenmerk auf die Organisation der Arbeitsabläufe gelegt werden«, fasste sie zusammen.

Ein starkes Team

Tochter Tessa Lukat schiebt an drei Tagen in der Woche Schicht. In jedem Dienst sind vier Jugendliche plus ein Erwachsener eingetragen, wobei die Schüler an der Front stehen: Sie bewirten in ihrem kleinen Bistro die Menschen und sind mit dem Zuspruch zufrieden: Die Besucherzahl sei wie bei den meisten Gastrobetrieben vom Wetter abhängig und davon, wer gerade Schicht hat. »Viele sagen natürlich ihren Freunden Bescheid«, beschrieb Tessa bei einer Stippvisite vor Ort, während sie gerade einen Kaffee zauberte - eins der Alleinstellungsmerkmale des Jugendcafés: Jede einzelne Tasse des Bohnengetränkes wird per Hand aufgebrüht - wie zu Großmutters Zeiten. Unter den Gästen seien auch ältere Leute, so Tessa. Das passt zum Werbeslogan: »Von Jugendlichen. Für Haan.« Auch das Team habe sich flugs gefunden: »Man harmonisiert schon miteinander und kommt schnell klar«, zeigte sich Tessa begeistert. 

Unternehmerisches Denken gefragt

Damit sich alle Aktiven schnell im Geschehen zurecht finden, wurden die Schränke passend beschriftet und das frisch eröffnete Lokal besticht bereits durch Adventsdeko. Die  Startup Unternehmer nehmen ihren Betrieb mit einer guten Mischung aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit. Kein Wunder: Die Schüler haben mit ihren Unterstützern jede Menge gebündeltes Wissen an ihrer Seite: Das moderne JuCa Logo mit dem Haaner Wappentier im Schriftzug wurde ehrenamtlich von Lars Frommo erstellt und rankt jetzt dank dem ebenfalls ehrenamtlichen Einsatz von Schildermacher Thomas Poppenga als Außenwerbung am Standort der Kaiserstraße. Auf weitere Veränderungen weisen die JuCa-Betreiber fast schon künstlerisch hin. Kleine Zettel an den Wänden deuten beispielsweise an, dass an der Stirnseite des Lokals eine Sitzgruppe installiert werden soll, dass die Wände durch Kunstwerke von Jugendlichen verschönert werden und dass noch eine Sponsorentafel angebracht wird. 

Kommenden Sonntag reagieren die Cafébetreiber auf eine weitere Veranstaltung in Haan und öffnen zum weihnachtlichen Trödelmarkt  ihre Türen bereits um 9 Uhr in der Früh. Regulär ist das JuCa mittwochs und donnerstags ab 15 bis 19 Uhr, freitags ab 15 bis 21 Uhr, Samstags ab 10 bis 21 Uhr und sonntags ab 13 bis 19 Uhr für seine Gäste da.

Reinschauen gewünscht

Der Start ist gemacht: Auf weitere aktive Mitstreiter und natürlich viele treue Stammgäste setzt das Team. »Die Resonanz ist gut, wir werden gut angenommen«, beschrieb Peter Burek aus dem Trägerverein, der jetzt darauf setzt, dass das Café noch bekannter wird: »Gib uns dein like auf Facebook«, warb er mit dem Flyer in der Hand: www.facebook.com/jucahaan 

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