Ortsbegehung in Hochdahl

Erkrath. (NM). Auf einer Tour durch seinen Wahlkreis machte Peer Steinbrück vorige Woche Montag Station in Hochdahl und erkundigte sich zunächst am S-Bahnhof über den Baufortschritt der Rampe. Vor gut zwei Jahren hatte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete mit der Erkrather Bürgerschaft und den örtlichen Politikern bei der Bahn für die behindertengerechte Unterführung und gegen die Schließung des beschrankten Bahnübergangs stark gemacht. »Die Geduld hätte ich nicht, so lang wie das hier dauert«, sagte er offen und ließ sich von Tiefbauamtsleiter Heinz-Peter Heffungs über den Stand des Baufortschritts der Deutschen Bahn AG aufklären. Der versicherte, dass die Rampe trotz der Verzögerung am 2. April in Betrieb gehen wird. Auch über die Planungen zur neuen Feuer- und Rettungswache ließ sich Steinbrück informieren und machte sich zunächst am jetzigen und anschließend am neu geplanten Standort am Clever Feld ein Bild von der Lage. Helmuth Henschel, Amtsleiter des Bauaufsichtsamts, zeigte ihm dazu Pläne und erläuterte den aktuellen Planungsstand. So sind beispielsweise die Gutachten für Lärm- und Naturschutz bereits fertig, ein Verkehrsgutachten derzeit in Arbeit. Henschel geht davon aus, dass die Planungen im ersten Halbjahr des Jahres dem Rat vorgelegt werden können und anschließend umgehend die Öffentlichkeit einbezogen werden kann. (NM). Auf einer Tour durch seinen Wahlkreis machte Peer Steinbrück vorige Woche Montag Station in Hochdahl und erkundigte sich zunächst am S-Bahnhof über den Baufortschritt der Rampe. Vor gut zwei Jahren hatte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete mit…

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Anregungen zum Nachdenken

Erkrath. (NM). Wie gehen wir mit der Natur und ihren Ressourcen um? Wieso verhätscheln und verwöhnen wir unsere Haustiere, akzeptieren aber, dass für unser Frühstücksei Hennen immer noch in engen Käfigen gehalten werden und männliche Küken gleich nach dem Schlüpfen in den Schredder kommen? Mit ihrem ersten Gemeindeprojekt lädt die katholische Kirchengemeinde St. Johannes alle Erkrather ein, sich fast ein ganzes Jahr lang auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Schöpfung zu befassen. Und das größtenteils ganz weltlich! Über 40 Veranstaltungen – Vorträge, Diskussionen, Ausflüge, Begegnungen, Gottesdienste und Aktionen – hat der Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer und Mariä Himmelfahrt unter dem Titel »Schöpfung bewahren« zusammengestellt und regt damit zum Nachdenken an. »Wir wollen uns ein Jahr lang mit Gottes Schöpfung befassen«, sagt Pfarrer Günter Ernst und betont: »Dabei geht es auch um unseren Lebensstil und unsere Verantwortung.« Jeder sollte mal darüber nachdenken, wie er sich verhält und gegebenenfalls »Kurskorrekturen« vornehmen, fasst er den Grundtenor des Projektes zusammen. Ökologie und Nachhaltigkeit stehen beispielsweise in einer Diskussionsrunde am 25. Februar (19.30 Uhr) im Pfarrheim im Fokus; »Tiere, die wir lieben – Tiere, die wir essen« sind am 15. März beim vegetarischen Fastenspendenessen das Thema. Vorträge zum Naturschutz vor unserer Haustür, zur Abfallvermeidung oder »christlichem Einkaufen« stehen ebenso auf dem umfangreichen Programm wie ein Besuch im Wuppertaler Zoo, eine Kräuter-Wanderung, ein Kochkurs, die Besichtigung eines Bio-Bauernhofs, Meditation, Konzerte, eine Fotoausstellung und spezielle Aktionen für Kinder oder Menschen mit Demenz. Sternwallfahrt mit Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp »Der Höhe- und Schlusspunkt wird eine Sternwallfahrt zum Frobeshof mit Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp am 4. Oktober werden«, verrät Ernst. Passend zum Erntedankfest und dem Jahresmotto werden Bischof und Teilnehmer »für Gottes Schöpfung danken«. Auf dem Hof wird auch eine Tiersegnung stattfinden; es wird gemeinsam gefeiert, gegessen und getrunken. Als erster Termin des Gemeindeprojekts steht aber am Freitag, 23. Januar, mit dem »Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi« eine Meditation mit Musik und Lichtinstallationen in der Unterbacher Kirche auf dem Programm. Das gesamte Programm ist als Flyer erschienen und liegt sowohl in den katholischen als auch in den evangelischen Gemeinden sowie an zahlreichen öffentlichen Stellen aus. Zu allen Aktionen sind selbstverständlich nicht nur Gemeindemitglieder, sondern Menschen jeglicher Konfession und Herkunft herzlich eingeladen.(NM). Wie gehen wir mit der Natur und ihren Ressourcen um? Wieso verhätscheln und verwöhnen wir unsere Haustiere, akzeptieren aber, dass für unser Frühstücksei Hennen immer noch in engen Käfigen gehalten werden und männliche Küken gleich nach dem…

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