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Erkrath. (NM). Ein abwechslungsreiches Programm und reduzierte Preise locken auch in den Sommerferien ins Planetarium. Bereits am Freitag, 19. Juni, wird am Observatorium das Sonnenwendfest gefeiert. Ein bisschen früh sind die Mitglieder der Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl (snh) dran, wenn sie am 19. Juni auf dem Gelände des Observatoriums am Sternwartenweg die Sommersonnenwende feiern. Dafür ist der 19. aber ein Freitag und bietet somit die Gelegenheit, ab 19 Uhr ausgiebig ins Wochenende hinein zu feiern. Beim Schein des Sonnenwendfeuers kann man sich gegenseitig kennen lernen und Kontakte knüpfen – ein Aspekt, der gerade auch für die Jugendarbeit und die zahlreichen fortlaufenden Kurse der Sternwarte wichtig ist. Denn auch im Sommertrimester bietet die Sternwarte wieder unterschiedlichste Kurse – von der Digital- und Astrofotografie über Grundlagen der Kosmologie, Astrologie und Astrophysik bis zur Spieleprogrammierung oder »Elektronik-Basteln« an. Auch beliebte Angebote wie der Computer-Club oder der Elektronik-Treff laufen weiter. »In alle Kurse kann man auch als Neueinsteiger hinzukommen«, erklärt Dr. Peter Richter, Leiter des Volksbildungszentrums für Weltraumkunde (VfW). Hier lernen wissbegierige junge Leute nicht nur Neues, sondern auch, sich selbst einzubringen und Zusammenhänge oder Forschungsergebnisse selbst zu erklären. Die seriöse, aber unterhaltsame Wissensvermittlung hat sich das Team der Sternwarte seit inzwischen 48 Jahren zum Ziel gesetzt. »Wir wollen die Leute unterhaltsam an Naturphänomene heranführen«, so Dr. Thomas Presper vom Planetarium Stellarium im Bürgerhaus Hochdahl. Während die Sternenbeobachtung am Observatorium in den Sommermonaten Pause macht – aufgrund der langen Tage schrumpft die Beobachtungszeit auf aktuell gerade mal zwei Stunden vollständige Dunkelheit – gibt es im Planetarium volles Programm. Im Mittelpunkt steht dabei diesmal der Mond: Alltägliche Fragen wie: »Warum ist der Mond rund?«, »Warum fällt er nicht runter?«, »Was genau hat es mit Ebbe und Flut auf sich?« oder »Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond?« werden hier beleuchtet. Die Vorstellung »Der Mond – unser Nachbar im All« richtet sich an Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und Erwachsene und ist ab dem 2. Juli (15 Uhr) regelmäßig im Programm. Den über 150 Monden in unserem Sonnensystem widmet sich eine Stellarium-Spezial-Veranstaltung am Mittwoch, 15. Juli, um 16.15 Uhr. Astronomisches Highlight wird dann die totale Mondfinsternis am 28. September, die in den frühen Morgenstunden (die totale Finsternis ist um 4.47 Uhr!) im Observatorium beobachtet werden kann. »Das wird die schönste Mondfinsternis, die wir hier für Jahre haben werden«, weiß Presper. Ob wir viel von ihr sehen werden, hängt natürlich vom Wetter ab. Für die Veranstaltungen im Planetarium ist das Wetter hingegen egal. Ob es regnet oder die Sonne brennt – im klimatisierten Raum unter der 180-Grad-Kuppel lässt es sich auch im Sommer gut aushalten. Ermäßigte Eintrittspreise machen einen Besuch gerade auch in den Sommerferien interessant. Das gesamte Programm ist auf der Website http://snh.rp-online.de abrufbar und liegt als Programmheft im Planetarium und an vielen öffentlichen Stellen aus.

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