OP

Fastenbrechen in Erkrath: »Ein Abend, um Brücken zu bauen«

Erkrath. Der Interkulturelle Berater der Stadt Erkrath, Mohammed Assila, und seine Frau Fatima laden gemeinsam mit den Integrationsbeauftragten Anna Weihrauch und Max Guder zum diesjährigen gemeinsamen Fastenbrechen in der Ramadanzeit ein.

Mohammed Assila war Mitglied der Lehrplankommission des Ministeriums für Schule im Fach "Islamkunde" und ist Interkultureller Berater der Städte Erkrath und Hilden. Bereits zum vierten Mal laden er und seine Frau zum gemeinsamen Fastenbrechen Iftar-Mahl ein. "Es wird nicht nur gegessen und getrunken. Oft entstehen Gespräche, die bis tief in die Nacht dauern", so Assila. Alle interessierten Erkrather sind eingeladen, am Freitag, 17. Mai, um 20.30 Uhr im Bürgerhaus, Sedentaler Straße 105, in Erkrath an der Zeremonie teilzunehmen. "Und dieser Abend hat nichts mit Folklore zu tun", führt Assila aus.

Dialoge und Gespräche führen

"Das gemeinsame Fastenbrechen im letzten Jahr hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Gerne wollen wir diese Tradition beibehalten", freut sich Mohammed Assila. "Wir möchten den Abend nutzen, um Brücken zu bauen. Sie können mit uns bei einem gemütlichen und leckeren Essen interkulturelle sowie interreligiöse Dialoge und Gespräche führen. Wir möchten den Fokus auf das Zusammenkommen legen und Menschen die Möglichkeit geben, zu erleben, wie eine Fastenbrechenzeremonie abläuft", ergänzt der Integrationsbeauftragte, Max Guder. Der Dank der Organisatoren gilt Bürgermeister Christoph Schultz für seine Unterstützung, dem Kreisintegrationszentrum, dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, der Stadt Erkrath und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.