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Brandlegung auf Schulgelände geklärt

Erkrath. Wir berichteten zu der Brandlegung auf einem Schulgelände im Erkrather Ortsteil Hochdahl, die am Donnerstagabend des 25. April, gegen 19.30 Uhr, zum Einsatz von Feuerwehr und Polizei auf dem Schulhof der örtlichen Realschule an der Rankestraße führte.

Die Erkrather Feuerwehr konnte den Brand nach ihrer Alarmierung sehr schnell unter Kontrolle bringen, eine weitere Ausbreitung des Feuers und damit erhebliche Gefahren für das Schulgebäude verhindern. Nicht mehr verhindern konnte sie aber, dass dennoch nicht unerheblicher Sachschaden an einer Gebäudefront und am Dachstuhl sowie am Baustoffcontainer und dessen Inhalt entstand. Der geschätzte Gesamtsachschaden wurde im Zuge späterer Ermittlungen mit 40.000 Euro beziffert.

Im Zuge polizeilicher Fahndungsmaßnahmen unmittelbar nach Brandentdeckung wurden mehrere jugendliche Personen im Umfeld des Hochdahler Brandortes angetroffen, überprüft und zum Brandgeschehen befragt. Ein konkreter Tatverdacht ergab sich dabei zunächst nicht.

Doch im Zuge der gerade erst abgeschlossenen, intensiven Brandermittlungen beim Kommissariat 11 (KK 11) der Kreispolizeibehörde Mettmann, verdichteten sich dann in zahlreichen weiteren Befragungen und Vernehmungen dann doch erste konkrete Verdachtsmomente gegen einen 16-jährigen Schüler aus Erkrath. Bei seiner heutigen Vorladung und Vernehmung räumte der jugendliche Beschuldigte dann auch auf Vorhalt ein, den Containerbrand als allein handelnder Täter fahrlässig verursacht zu haben. Eine unbedacht in den Baustoffcontainer geworfene, dabei noch glühende Zigarettenkippe soll Auslöser des Feuers gewesen sein. Aus Angst vor den Folgen seines Handelns sei er vom Schulhof geflüchtet ohne den Brand, den er nach eigenen Angaben mit eigenen Mitteln nicht mehr löschen konnte, der Feuerwehr zu melden oder sonstige Hilfe zu suchen.

Im Zuge konkreter Befragung der Ermittler, innerhalb seiner Vernehmung zum Brandgeschehen vom 25. April, bestreitet der zum Brand im April umfassend geständige Beschuldigte jede Verbindung zu den aktuellen Brandgeschehen an Hochdahler Schulen in den vergangenen Tagen. Zu diesen Bränden liegen den Brandermittlern des KK 11 auch weiterhin noch keine konkreten Täterhinweise vor.

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