OP

»Sie sind mit Ihrem Schicksal nicht alleine«

Kreis Mettmann. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle unterstützt Betroffene bei der Suche nach einer Selbsthilfegruppe und hilft beim Aufbau neuer Gruppen.

Auf einmal ändert sich alles. Eine Diagnose des Arztes, die Nachricht über einen Todesfall im nahen Umfeld oder das immer schwerwiegendere Alkoholproblem des Partners. Die Welt scheint für einen kurzen Augenblick still zu stehen, aber: "Sie sind nicht alleine. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir sind für Sie da!", sagt Sabrina Koschack.

Die Diplom-Pädagogin und ihre Kolleginnen sind die Ansprechpartnerinnen, wenn es um die Vermittlung von Interessierten in Selbsthilfegruppen geht. Aber auch, wenn Betroffene und Angehörige eine neue Gruppe zu ihrem eigenen Thema gründen möchten, ist die Selbsthilfe-Kontaktstelle die richtige Anlaufstelle. "Zu einer Neugründung braucht es nicht viel. In erster Linie den Willen und die Bereitschaft, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. In einem Gruppengründungs-Gespräch überlegen wir gemeinsam, welche Unterstützung nötig ist."

Unterstützung für Selbsthilfegruppen

Die Kontaktstelle unterstützt auch bestehende Selbsthilfegruppen und gibt beispielsweise Tipps zur Förderung durch die Krankenkassen. "Wir bieten den Gruppen zudem viele freiwillige Unterstützungs- und Fortbildungsmöglichkeiten an", berichtet Frau Koschack.

Rund 150 Gruppen in der Region

Der Paritätische Kreis Mettmann koordiniert aktuell 150 Selbsthilfegruppen. "Es entstehen auch immer wieder neue Gruppen", erzählt Diplom-Pädagogin Sabine Kübler, ebenfalls Fachkraft in der Kontaktstelle. "Alleine dieses Jahr haben sich fünf neue Selbsthilfegruppen im Kreis Mettmann gegründet, beispielsweise die ALS-Gruppe Düsseldorf/Mettmann". Menschen, die an der nicht heilbaren Krankheit des Nervensystems leiden, treffen sich regelmäßig in Mettmann. In Velbert kommen Menschen zusammen, die an starkem Übergewicht (Adipositas) leiden; zwei neue Gruppen gibt es außerdem für Menschen, die von Fibromyalgie, einer chronischen Schmerzerkrankung, betroffen sind.

Das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann finden Interessierte Vor Ort in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle auf der Mühlenstraße 15 in Mettmann, Telefon 02104/ 96 56 22 oder der 02104/ 96 56 23 und auch per E-Mail: selbsthilfe@paritaet-nrw.org. Nähere Infos unter selbsthilfe-mettmann.de.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Fußballwelten

Monheim am Rhein. Gegen Aufsteiger Velbert tat sich der 1. FC Monheim am Wochenende schwer. Zwar zeigte sich das Team von Trainer Ruess klar überlegen, gegen eine Mannschaft, die im eigenen Strafraum ordentlich Beton angemischt hatte, war jedoch nicht viel auszurichten. Kurz vor der Pause erzielte Velbert nach einem Standard das 1:0. Offensiv lief es für die Monheimer in der 2. Halbzeit besser. In der 63. Minute machte Mark Schiffer dann auch das verdiente 1:1. Bei dieser Punkteteilung blieb es dann auch. Am Wochenende empfängt man zu Hause Nettetal. Spannend machten es die Sportfreunde Baumberg. Gegen Kleve hätte man früh alles klar machen können. Doch bereits in der 1. Halbzeit vergaben die Baumberger viele gute Chancen. Nach dem verdienten 1:0 kassierten sie vor der Pause durch eine Unkonzentriertheit das 1:1. In der zweiten Hälfte nahmen beide Teams weiter Fahrt auf. Trotz verpasster Gelegenheiten und der Tatsache, dass Kleve ab der 77. Minute in Unterzahl spielte, stand es in der 82. Minute 3:3. Den Treffer zum 4:3-Sieg machte Abelski zwei Minuten vor Schluss. Am Sonntag geht es zur SSVg Velbert. Die Baumberger Damen mit ihren Neuzugängen brauchen wohl mehr Zeit, um  zusammen zu wachsen. Gegen Steele kassierten die Kickerinnen nun ein 0:6. In der zweiten Halbzeit zeigten sie sich zwar etwas wacher als noch in der ersten, was Zählbares kam aber dabei nicht rum.Bereits am Donnerstag trifft man im Pokal auf Haan. Am Sonntag geht es dann zu Liga-Konkurrent 1. FC Mönchengladbach.Gegen Aufsteiger Velbert tat sich der 1. FC Monheim am Wochenende schwer. Zwar zeigte sich das Team von Trainer Ruess klar überlegen, gegen eine Mannschaft, die im eigenen Strafraum ordentlich Beton angemischt hatte, war jedoch nicht viel…

weiterlesen