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Auch Kreis Mettmann Sperrgebiet wegen Blauzungenkrankheit

Kreis Mettmann. Nach Ausbruch in Bad Kreuznach gelten vorbeugende Maßnahmen.

Die gefährliche Tierseuche »Blauzungenkrankheit«, die Schafe, Ziegen und Rinder sowie einige weitere Tierarten betrifft, hat sich in Deutschland weiter ausgebreitet.

Nachdem das von Mücken übertragene  Virus jetzt in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz im Blut von Tieren nachgewiesen wurde, ist die sogenannte Restriktionszone erweitert worden. Sie erstreckt sich bis in 150 Kilometer Entfernung von Orten, in denen das Virus nachgewiesen wurde.

Damit ist nun auch der Kreis Mettmann durch die zuständigen Behörden in Absprache mit dem NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz als Sperrzone ausgewiesen.
Hintergrund ist, dass die übertragenden Mücken mit dem Wind bis zu  200 Kilometer weit verdriftet werden können.

Tierseuchenkasse NRW gibt Behilfe zur Impfung

Für Tierhalter im Kreis Mettmann bedeutet das, dass sie Ziegen, Schafe und Rinder sowie einige andere unter Umständen auch betroffenen Tierarten (unter anderem Lamas) nur unter bestimmten Bedingungen aus der Sperrzone heraus transportieren dürfen. Außerdem wird zu einer Impfung der Tiere gegen das Virus geraten.

Seit vergangener Woche können Tierhalter von der Tierseuchenkasse NRW für die Impfung gegen den jetzt nachgewiesenen Erreger eine Beihilfe in Höhe von 1 Euro je Impfdosis und je Rind erhalten.
Für Menschen und andere Tiere ist die Krankheit ungefährlich, Auch der Verzehr von Fleisch infizierter Tiere ist problemlos.

Weitere Informationen gibt es im Internetauftritt des Landesamtes für Natur- Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUNV) unter www.lanuv.nrw.de


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